Samstag

24. Februar 2018

 

APOSTEL MATTHIAS
Botschafter an Christi Statt

 

Predigttext

 

Mt 11, 25-30 (Rev. IV)

Tagesspruch

 

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen und Heil verkündigen.
(Jes 52, 7) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Tageslied

 

Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt (EG 154)
Ich lobe dich von ganzer Seelen (EG 250)
O komm, du Geist der Wahrheit (EG 136, 1.2.4.7)


Glaubenszeugen     Wochenspruch     Wochenpsalm
 
Abend

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Epistel
 
Und in diesen Tagen (nach der Himmelfahrt Christi) trat Petrus auf unter den Brüdern - es war aber eine Menge beisammen von etwa hundertzwanzig - und sprach: Ihr Männer, liebe Brüder, es musste das Wort der Schrift erfüllt werden, das der Heilige Geist durch den Mund Davids vorausgesagt hat über Judas, der denen den Weg zeigte, die Jesus gefangen nahmen; denn er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst. Der erwarb einen Acker von dem ungerechten Lohn und stürzte vornüber und barst mitten entzwei, und alle seine Eingeweide quollen hervor. Und es ist allen bekannt geworden, die in Jerusalem wohnen, sodass dieser Acker in ihrer Sprache genannt wird: Hakeldamach, das heißt Blutacker. Denn es steht geschrieben im Buch der Psalmen: »Seine Behausung soll verwüstet werden, und niemand wohne darin«, und: »Sein Amt empfange ein andrer.« So muss nun einer von den Männern, die bei uns gewesen sind die ganze Zeit über, als der Herr Jesus unter uns ein und aus gegangen ist - seit seiner Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns genommen wurde , - mit uns Zeuge seiner Auferstehung werden. Und sie stellten zwei auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias, und beteten und sprachen: Herr, der du aller Herzen kennst, zeige an, welchen du erwählt hast von diesen beiden, dass er diesen Dienst und das Apostelamt empfange, das Judas verlassen hat, um an seinen Ort zu gehen. Und sie warfen das Los über sie und das Los fiel auf Matthias; und er wurde hinzugezählt zu den elf Aposteln.
Apg 1, 15-26 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Evangelium
 
Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Matth 11, 25-30 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wochenspruch
 
Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
1.Joh 3, 8b  Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Luther hat in der Auslegung zur 3. Bitte die "Werke des Teufels" beschrieben: alles, was uns hindert, den Namen Gottes zu heiligen, und was dem Kommen Seines Reiches entgegenwirkt; wir fügen hinzu: alles, was unsere Herzen mit Furcht und Verzweiflung oder mit Übermut erfüllt, alles, was uns die Wahrheit verdunkelt und uns mit dem Zauber des Wahns verblendet, alles, was uns festhält in dem Gefängnis unseres kleinen Ich und uns absperrt von dem Strom der Liebe: dieses alles und ähnliches noch viel mehr sollen wir gewiß ansehen als Werke des Teufels, mit denen der böse Feind uns verwirren und verführen und unsere Rettung vereiteln will. Wir sollen aber vor solchen Werken des Teufels nicht kapitulieren, freilich auch nicht mit dem Teufel über seine Pläne diskutieren (weil er darin ein Meister ist, dem kein natürlicher Scharfsinn gewachsen ist), sondern uns einfältig daran halten, daß Christus die Werke des Teufels durchschaut und sein "Blend-Werk" entlarvt und dadurch zerstört hat, und daß es darum auch uns befohlen und verheißen ist, Bollwerke und Festungen, nämlich die Bunker, in denen sich der Widersacher versteckt, und die verdeckten Gräben, in denen er seinen Angriff vorträgt, anzugreifen und zu zerstören (2.Kor. 10, 4).
(Spieker [5], S. 88)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-01-26
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