Mittwoch

11. Januar 2017

 

1. SONNTAG NACH EPIPHANIAS
Taufe Jesu

 

Predigttext

 

Jes 42, 1-4 (5-9) (III. Reihe)
Röm 12, 1-8 (Rev III)

Wochenspruch

 

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Wochenlied

 

O lieber Herre Jesu Christ (EG 68)
Du höchstes Licht, du ewger Schein (EG 441)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
Ich will euch nämlich wissen lassen, welchen Kampf ich für euch und für die in Laodizea und für alle führe, die mich nicht von Angesicht gesehen haben, auf dass ihre Herzen gestärkt und verbunden werden in der Liebe und zu allem Reichtum an der Fülle der Einsicht, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist. In ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. Ich sage das, damit euch niemand betrüge mit verführerischen Reden. Denn obwohl ich leiblich abwesend bin, so bin ich doch im Geist bei euch und freue mich, wenn ich eure Ordnung und euren festen Glauben an Christus sehe. Wie ihr nun angenommen habt den Herrn Christus Jesus, so lebt auch in ihm, verwurzelt und gegründet in ihm und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und voller Dankbarkeit
Kol 2,1-7 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Auch für Denken und Erkennen liegen alle Schätze der Weisheit in Christus verborgen, weil die Fülle der Gottheit in Ihm Gestalt gewonnen hat. Wer wachstümlich mit Christus, dem Weinstock, verbunden ist, der darf durch Ihn hineinwachsen in den Reichtum des Lebens Gottes selber. (Spieker [5], S. 179)
 
Abend
 
Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er tritt für die Heiligen ein, wie Gott es will. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.
Röm 8,26-30 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Bürge und Garant unserer Hoffnung ist allein der unsichtbare, unbegreifliche Gott und Herr. Unser Hoffen ist bedingungsloses Warten auf das Ende Seiner Wege. Aber dieses Warten ist lang und schwer. Die tiefste Not solche Wartens: daß wir nicht mehr beten können. Aber der Apostel weiß von einem ganz realen Geschehen, welches wirksam wird bis in die letzte Wegstufe des Menschen: adiutorum spiritus sancti, Beistand des Heiligen Geistes! (Spieker [5], S. 33)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-12-13
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