Montag

16. Januar 2017

 

2. SONNTAG NACH EPIPHANIAS
Der Freudenmeister

 

Predigttext

 

2. Mose 33, 17b-23 (III. Reihe)
Joh 2, 1-11 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

Wochenlied

 

Gottes Sohn ist kommen (EG 5)
In dir ist Freude (EG 398)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm   Wochenspruch

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
(Mose sprach:) Sieh, ich habe euch gelehrt Gebote und Rechte, wie mir der HERR, mein Gott, geboten hat, dass ihr danach tun sollt im Lande, in das ihr kommen werdet, um es einzunehmen. So haltet sie nun und tut sie! Denn darin zeigt sich den Völkern eure Weisheit und euer Verstand. Wenn sie alle diese Gebote hören werden, dann müssen sie sagen: Was für weise und verständige Leute sind das, ein herrliches Volk! Denn wo ist so ein herrliches Volk, dem Götter so nahe sind wie uns der HERR, unser Gott, sooft wir ihn anrufen? Und wo ist so ein großes Volk, das so gerechte Ordnungen und Gebote hat wie dies ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege? Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und dass es nicht aus deinem Herzen kommt dein ganzes Leben lang. Und du sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun den Tag, da du vor dem HERRN, deinem Gott, standest an dem Berge Horeb, als der HERR zu mir sagte: Versammle mir das Volk, dass ich sie meine Worte hören lasse und sie mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden und ihre Kinder lehren. Da tratet ihr herzu und standet unten an dem Berge; der Berg aber stand in Flammen bis in den Himmel hinein, und da war Finsternis, Wolken und Dunkel. Und der HERR redete mit euch mitten aus dem Feuer. Den Klang der Worte hörtet ihr, aber ihr saht keine Gestalt, nur eine Stimme war da. Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu halten, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.
5. Mose 4, 5-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Nicht durch eignes Verdienst, sondern durch die Gnadengabe Gottes ist Israel ein "herrliches Volk" vor allen Völkern. In dieser Gabe Gottes ist jedem Volk die Grundordnung gegeben, durch die es leben soll; es gibt keine Eigengesetzlichkeit der Volksordnung. Kein neuer "Volksnomos" kann aufgerichtet werden. Der Gott, der aus dem Feuer des Sinai geredet hat, ist auch der Herr unsres Volkes. (Spieker [5], S. 51)
 
Abend
 
Israel {aber}, das dem Gesetz der Gerechtigkeit nachjagte, hat das Gesetz nicht erreicht. Warum das? Weil es die Gerechtigkeit nicht aus Glauben suchte, sondern als komme sie aus Werken. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, wie geschrieben steht: »Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.« Brüder und Schwestern, meines Herzens Wunsch ist und ich flehe auch zu Gott für sie, dass sie gerettet werden. Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht. Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan. Denn Christus ist des Gesetzes Ende, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. Mose schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: »Der Mensch, der dies tut, wird dadurch leben.« Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so: »Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?« - nämlich um Christus herabzuholen; oder: »Wer will hinab in die Tiefe fahren?« - nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen. Aber was sagt sie? »Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.« Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.
Röm 9, 31 - 10, 8 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung:16-12-13
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