Freitag

20. Januar 2017

 

2. SONNTAG NACH EPIPHANIAS
Der Freudenmeister

 

Predigttext

 

2. Mose 33, 17b-23 (III. Reihe)
Joh 2, 1-11 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

Wochenlied

 

Gottes Sohn ist kommen (EG 5)
In dir ist Freude (EG 398)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm   Wochenspruch

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
Danach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, weil ihm die Juden nach dem Leben trachteten. Es war aber nahe das Laubhüttenfest der Juden. Da sprachen seine Brüder zu ihm: Mach dich auf von hier und geh nach Judäa, auf dass auch deine Jünger die Werke sehen, die du tust. Denn niemand tut etwas im Verborgenen und will doch öffentlich bekannt sein. Willst du das, so offenbare dich vor der Welt. Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht da, eure Zeit aber ist immer da. Die Welt kann euch nicht hassen. Mich aber hasst sie, denn ich bezeuge von ihr, dass ihre Werke böse sind. Geht ihr hinauf zum Fest! Ich will nicht hinaufgehen zu diesem Fest, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt. Das sagte er und blieb in Galiläa. Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren zum Fest, da ging auch er hinauf, nicht offen, sondern heimlich. Da suchten ihn die Juden auf dem Fest und fragten: Wo ist er? Und es war ein großes Gemurmel über ihn im Volk. Einige sprachen: Er ist gut; andere aber sprachen: Nein, sondern er verführt das Volk. Niemand aber redete offen über ihn aus Furcht vor den Juden..
Joh 7, 1-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Christi Wirken geschieht im Verborgenen, es entfaltet sich nach anderen Wachstumsgesetzen und Bedingungen als irgendein menschliches Werk. Er läßt sich von den Menschen nicht drängen, noch läßt Er sich vorschreiben, wie Er handeln soll. Seine Stunde wird kommen und Sein Werk wird offenbar werden als Werk der Erlösung vor der ganzen Welt, wenn die Zeit erfüllt ist. (Spieker [5], S. 106)

Abend
 
Dies ist das Wort, das der HERR zu Jeremia sagte über die große Dürre: Juda liegt jämmerlich da, seine Städte verschmachten. Sie sinken trauernd zu Boden, und Jerusalems Wehklage steigt empor. Die Großen schicken ihre Diener nach Wasser; aber wenn sie zum Brunnen kommen, finden sie kein Wasser und bringen ihre Gefäße leer zurück. Sie sind traurig und betrübt und verhüllen ihre Häupter. Die Erde ist rissig, weil es nicht regnet auf das Land. Darum sind die Ackerleute traurig und verhüllen ihre Häupter. Selbst die Hirschkühe, die auf dem Felde werfen, verlassen die Jungen, weil kein Gras wächst. Die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen und schnappen nach Luft wie die Schakale; ihre Augen erlöschen, weil nichts Grünes wächst. Ach, HERR, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen! Denn unser Ungehorsam ist groß, womit wir wider dich gesündigt haben. Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärst du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt? Warum bist du wie einer, der verzagt ist, und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht!
Jer 14, 1-9 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Leid und Not sind Masken, hinter denen Gott sich verbirgt, so als könne und wolle Er nicht helfen. Aber hinter allem "Nein", das Gott zu sprechen scheint, gilt es immer wieder zu vernehmen das "tiefe heimliche Ja" das Gott zu uns Sündern spricht, wenn wir aus tiefer Not nach Ihm rufen. (Spieker [5], S. 189 f.)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-12-13
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