Freitag

10. Februar 2017

 

LETZTER SONNTAG NACH EPIPHANIAS
Verklärung

 

Predigttext

 

2. Mose 3, 1.10 (11.14) (III. Reihe)
2. Mose 3, 1-8a (8b-9) 10 (11-12) 13-14 (15)

Wochenspruch

 

Über dir geht auf der HERR und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Wochenlied

 

Herr Christ, der einig Gotts Sohn (EG 67)
In dir ist Freude (EG 398)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Da sprachen die Pharisäer zu ihm: Du gibst Zeugnis von dir selbst; dein Zeugnis ist nicht wahr. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr; denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber wisst nicht, woher ich komme oder wohin ich gehe. Ihr richtet nach dem Fleisch, ich richte niemand. Wenn ich aber richte, so ist mein Richten wahr, denn ich bin's nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. Auch steht in eurem Gesetz geschrieben, dass zweier Menschen Zeugnis wahr sei. Ich bin's, der von sich selbst zeugt; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir. Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Diese Worte redete Jesus an dem Gotteskasten, als er lehrte im Tempel; und niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.
Joh 8, 12-20 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Selbstzeugnis Christi deckt sich mit dem Zeugnis Seines Vaters; es ist unwiderleglich und beweist sich selber wie das Licht der Sonne. Dieses Zeugnis ist freilich nur für den überzeugend, für den der lebendige Gott eine Wirklichkeit ist und der Augen des Glaubens besitzt, um die Herrlichkeit des Gottessohnes zu schauen. (Spieker [5], S. 41)

Abend
 
Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; doch nicht von einer Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Sondern wir reden, wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.« Uns aber hat es Gott offenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen Gottes.
1. Kor 2, 6-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die göttliche Weisheit ist verborgen unter dem Ärger der Erniedrigung (Krippe und Kreuz), aber sie ist jeder menschlichen Weisheit überlegen an Tiefe und Weite. Hätten die Mächte, welche diese Weltzeit beherrschen, den Sinn des göttlichen Heilsplans erkannt, so hätten sie sich gehütet, den Christus ans Kreuz zu bringen. Denn gerade der Kreuzestod Christi ist der Weg Gottes, die Mächte zu überwinden und die Welt zu erlösen. (Spieker [5], S. 16/153)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-01-09
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