Dienstag

14. Februar 2017

 

SEPTUAGESIMAE
Lohn und Gnade

 

Predigttext

 

Jer 9, 22-23 (III. Reihe)
Phil 2, 12-13 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.

Wochenlied

 

Es ist das Heil uns kommen her (EG 342)
Gott liebt diese Welt(EG 409)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
{Darum} stärkt die müden Hände und die wankenden Knie und tut sichere Schritte mit euren Füßen, dass nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, und seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch sie verunreinigt werden; dass nicht jemand sei ein Hurer oder Gottloser wie Esau, der um der einen Speise willen sein Erstgeburtsrecht verkaufte. Ihr wisst ja, dass er hernach, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obwohl er sie mit Tränen suchte.
Hebr 12, 12-17 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
"Herr, laß unsre Füße sichere Tritte tun" - das gilt nicht bloß un unsertwegen, sondern vor allem um unserer Weggenossen willen. Denn wir sind einander zu Helfern gesetzt, daß wir den schwachen Bruder mitnehmen auf dem Weg zum ewigen Heil. Darum bedürfen wir der Heiligung, daß wir nicht durch unsre Sünde wie durch ein Gift das Ganze hefährden, und unser Erstgeburtsrecht, das wir als Glieder der Gemeinde besitzen, schnöde aufs Spiel setzen. (Spieker [5], S. 328)

Abend
 
{Und} David war unter den Israeliten auserkoren, wie das Fett vom Heilsopfer für Gott bestimmt ist. Er spielte mit Löwen wie mit jungen Böcken und mit Bären wie mit Lämmern. Schlug er nicht in seiner Jugend den Riesen tot und nahm die Schmach von seinem Volk? Hob er nicht seine Hand mit der Steinschleuder und zerbrach den Hochmut des Goliat? Denn er rief den Herrn an, den Höchsten; der stärkte ihm seine Hand, dass er den starken Krieger tötete und das Horn seines Volkes erhöhte.
[Deshalb rühmte man ihn als Sieger über zehntausend und ehrte ihn mit Lobliedern auf den Herrn, als er die königliche Krone empfing. Er schlug die Feinde ringsumher und demütigte die Philister, seine Widersacher, und zerbrach ihr Horn bis zum heutigen Tag. Bei jeder Tat dankte er dem Heiligen, dem Höchsten, mit herrlichen Worten. Von ganzem Herzen rühmte und liebte er den, der ihn geschaffen hatte.]
P. JordanEr ließ Sänger vor den Altar treten und Psalmen mit kunstvollen Melodien singen. [Und täglich werden sie Lobgesänge erklingen lassen.] Und er ordnete an, dass man die Feiertage würdig begehen und die Jahresfeste prächtig feiern sollte, damit der heilige Name des Herrn gelobt und vom frühen Morgen an das Heiligtum vom Klang der Lobgesänge erfüllt würde. Der Herr vergab ihm seine Sünden und erhöhte sein Horn für alle Zeit; er gab ihm die Satzung des Königtums und den herrlichen Thron in Israel. Auf ihn folgte sein kluger Sohn, der erbte von ihm ein weites und sicheres Reich: Salomo herrschte in Frieden; Gott hatte ihm ringsumher Ruhe verschafft, dass er seinem Namen ein Haus baue und ein Heiligtum aufrichte für alle Zeit.
Sir 47, 2-5 (6-8) 9-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Schon König David ließ die schönen Gottesdienste des Herrn durchs ganze Jahr hindurch nach fester Ordnung begehn; so schuf er ein Vorbild für unsre Begehung des Kirchenjahrs - wir erblicken darin weder eine gesetzliche Pflicht noch eine verdienstliche Leistung, sondern eine Hilfe, daß wir das geschuldete Gotteslob dankbar und regelmäßig darbringen. (Spieker [5], S. 151)
 
oder
 
{Und} als Samuel den HERRN anrief, ließ der HERR donnern und regnen an demselben Tage. Da fürchtete das ganze Volk den HERRN und Samuel gar sehr. Und das ganze Volk sprach zu Samuel: Bitte für deine Knechte den HERRN, deinen Gott, dass wir nicht sterben; denn zu allen unsern Sünden haben wir noch das Unrecht getan, dass wir uns einen König erbeten haben. Samuel aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all das Unrecht getan, doch weicht nicht vom HERRN ab, sondern dient dem HERRN von ganzem Herzen und folgt nicht den nichtigen Götzen nach, die nichts nützen und nicht retten können, denn sie sind nichtig. Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen; denn es hat dem HERRN gefallen, euch zu seinem Volk zu machen. Es sei aber auch ferne von mir, mich an dem HERRN dadurch zu versündigen, dass ich davon abließe, für euch zu beten und euch zu lehren den guten und richtigen Weg! Nur fürchtet den HERRN und dient ihm treu von ganzem Herzen; denn seht doch, wie große Dinge er an euch getan hat. Werdet ihr aber Unrecht tun, so werdet ihr und euer König verloren sein.
1. Sam 12, 18-25 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-01-09
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