Mittwoch

15. Februar 2017

 

SEPTUAGESIMAE
Lohn und Gnade

 

Predigttext

 

Jer 9, 22-23 (III. Reihe)
Phil 2, 12-13 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.

Wochenlied

 

Es ist das Heil uns kommen her (EG 342)
Gott liebt diese Welt(EG 409)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen

Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.
Matth 10, 40-42 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wie die Tat, so der Lohn; noch im Weltgericht wird für dich entscheidend sein, was du einem der geringsten Brüder Christi zuliebe getan hast. (Spieker [5], S. 75)

Abend

[Ja, HERR, wir, unsre Könige, unsre Fürsten und unsre Väter müssen uns schämen, dass wir uns an dir versündigt haben. Bei dir aber, Herr, unser Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung. Denn wir sind abtrünnig geworden und gehorchten nicht der Stimme des HERRN, unseres Gottes, und wandelten nicht nach seinen Gesetzen, die er uns vorlegte durch seine Knechte, die Propheten; sondern ganz Israel übertrat dein Gesetz, und sie wichen ab und gehorchten deiner Stimme nicht.]
Und nun, Herr, unser Gott, der du dein Volk aus Ägyptenland geführt hast mit starker Hand und hast dir einen Namen gemacht, so wie es heute ist: Wir haben gesündigt, wir sind gottlos gewesen. Ach, Herr, um aller deiner Gerechtigkeit willen wende ab deinen Zorn und Grimm von deiner Stadt Jerusalem und deinem heiligen Berg. Denn wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter trägt Jerusalem und dein Volk Schmach bei allen, die um uns her wohnen. Und nun, unser Gott, höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen. Lass leuchten dein Angesicht über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr! Neige deine Ohren, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. Ach, Herr, höre! Ach, Herr, sei gnädig! Ach, Herr, merk auf und handle! Säume nicht - um deinetwillen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk ist nach deinem Namen genannt.
Dan 9, (8-11a) 15-19 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wie sehr sträuben wir uns, anzuerkennen unsre und unseres Volkes Sünde! Wie sehr sind wir alle verstrickt in die Irrwege unserer Zeit! Und doch, wieviel gilt vor Gott echte Reue und Buße! Sie steht um Welten höher als alle unsre Opfer. Sie ist der Zugang zum Herzen des Vaters. (Spieker [5], S. 235)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-01-09
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