Samstag

18. Februar 2017

 

SEPTUAGESIMAE

Lohn und Gnade

 

Predigttext

 

Jer 9, 22-23 (III. Reihe)
Phil 2, 12-13 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.

Wochenlied

 

Es ist das Heil uns kommen her (EG 342)
Gott liebt diese Welt(EG 409)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Seht doch, Brüder und Schwestern, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme sind berufen. Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; und was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist, auf dass sich kein Mensch vor Gott rühme. Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der für uns zur Weisheit wurde durch Gott und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, auf dass gilt, wie geschrieben steht: »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!«
1. Kor 1, 26-31 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Gottes Berufung geschieht nach anderen als menschlichen Maßstäben; Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig. (Spieker [5], S. 74)

Wochenspruch
 
Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.
Dan 9, 18  Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Da steht auf der einen Seite "unsre Gerechtigkeit", das heißt alles das, was gut und wertvoll, brauchbar, lobens- und liebenswert ist an uns; und das Liebenswerte erwartet Liebe, das Lobenswerte sein Lob und die Leistung ihren Lohn. Da steht auf der anderen Seite Gottes "große Barmherzigkeit", und aus ihrem Quell fließt all das, was wir nicht verdienen können, sondern was wir uns einfach schenken lassen müssen, vom täglichen Brot und Sonnenschein bis hin zu der Gnade Jesu Christi. Und was wollen wir nun eigentlich im Grunde: Lohn oder Gnade?
(Spieker [5], S. 73)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-01-09
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