Mittwoch

22. Februar 2017

 

SEXAGESIMAE
Viererlei Ackerfeld

 

Predigttext

 

Jes 55, (6-9) 10-12a (III. Reihe)
Lk 8, 4-8 (9-15) (Rev. III)

Wochenspruch

 

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.

Wochenlied

 

Herr, für dein Wort sei hoch gepreist (EG 196)
Es wolle Gott uns gnädig sein (EG 280)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Jesus {Und er} ging von dort weg und kam in seine Vaterstadt, und seine Jünger folgten ihm nach. Und als der Sabbat kam, fing er an zu lehren in der Synagoge. Und viele, die zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er dies? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche Taten geschehen durch seine Hände? Ist der nicht der Zimmermann, aMarias Sohn und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns? Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem VaterlandA und bei seinen Verwandten und in seinem Hause. Und er konnte dort nicht eine einzige Tat tun, außer dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und er zog rings umher in die Dörfer und lehrte.
Mark 6, 1-6 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Weil Christus in menschlicher Gestalt auf Erden gelebt hat, darum stoßen sich die Menschen an Seiner Alltäglichkeit und nehmen Seine Botschaft nicht auf. Auch wir sind in Gefahr, das Wort zu überhören, weil es uns zu vertraut ist. Wir können nur bitten, Gott wolle uns Sein Zeugnis lebendig, neu und gewaltig machen, daß wir daraus die Stimme der Ewigkeit vernehmen. (Spieker [5], S. 78)
 
Abend
 
Nehmt zu Ohren und hört meine Stimme, merkt auf und hört meine Rede: Pflügt oder gräbt oder eggt denn ein Ackermann immerfort seinen Acker zur Saat? Ist's nicht so: Wenn er ihn geebnet hat, dann streut er Dill und wirft Kümmel und sät Weizen und Gerste, ein jedes, wohin er's haben will, und Dinkel an den Rand? So unterweist ihn sein Gott und lehrt ihn, wie es recht sei. Auch drischt man den Dill nicht mit Dreschschlitten und lässt auch nicht die Walze über den Kümmel gehen, sondern den Dill schlägt man aus mit einem Stabe und den Kümmel mit einem Stecken. Zermalmt man etwa das Getreide? Nein, endlos drischt man's nicht. Man lässt seine Dreschwalze und seine Pferde darüber gehen, aber zermalmt es nicht. Auch das kommt her vom HERRN Zebaoth; asein Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus.
Jes 28, 23-29 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die wechselvolle Hantierung des Bauern wird dem Propheten zum Gleichnis für das scheinbar widerspruchsvolle Handeln Gottes - immer gilt es, dem Reden Gottes "heute" offen zu sein und dem Handeln Gottes sich zur Verfügung zu halten. Wie widerspruchsvoll Sein Tun auch scheinen mag - er ist wunderbar in Seinen Mitteln und groß in Seinem Ziel. (Spieker [5], S. 77)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-01-09
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