Samstag

4. Februar 2017

 

4. SONNTAG NACH EPIPHANIAS
Der Herr der Naturmächte

 

Predigttext

 

Jes 51, 9-16 (III. Reihe)
1. Mose 8, 1-12 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.

Wochenlied

 

Wach auf, wach auf, 's ist hohe Zeit (EG 244)
Such, wer da will, ein ander Ziel (EG 346)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm   Wochenspruch

Abend

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
Hört mir zu, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt, die ihr den HERRN sucht: Schaut den Fels an, aus dem ihr gehauen seid, und des Brunnens Schacht, aus dem ihr gegraben seid. Schaut Abraham an, euren Vater, und Sara, von der ihr geboren seid. Denn als einen Einzelnen berief ich ihn, um ihn zu segnen und zu mehren. Ja, der HERR tröstet Zion, er tröstet alle ihre Trümmer und macht ihre Wüste wie Eden und ihr dürres Land wie den Garten des HERRN, dass man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang. Merke auf mich, mein Volk, hört mich, meine Leute! Denn Weisung wird von mir ausgehen, und mein Recht will ich gar bald zum Licht der Völker machen. Denn meine Gerechtigkeit ist nahe, mein Heil tritt hervor, und meine Arme werden die Völker richten. Die Inseln harren auf mich und warten auf meinen Arm. Hebt eure Augen auf gen Himmel und schaut unten auf die Erde! Denn der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen.
Jes 51, 1-6 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Sara, die Unfruchtbare, Abraham, der Kinderlose, sind der Ursprung des Gottesvolkes. Wo, menschlich gesehn, nichts zu hoffen ist, da schenkt Gott einen neuen Anfang. Am Ende, beim Vergehen der irdischen Welt, steht die Hoffnung des neuen Himmels und der neuen Erde. (Spieker [5], S. 30)

Wochenspruch

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.
Ps 66, 5  Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wir werden aufgerufen, die Werke Gottes anzusehen, unseren Blick auf sie zu richten und sie mit unserem Herzen zu betrachten. Darunter versteht die Heilige Schrift nicht nur die Fülle der geschaffenen Dinge, in deren Gestaltenfülle sich die Macht und Lebendigkeit Gottes spiegelt, sondern mehr noch die geheinmisvolle Art, wie Er mit uns Menschen umgeht und eine verworrene Geschichte und oft sinnlose Ereignisse Seinen Plänen dienstbar macht. Sehr zu fürchten sei das Handeln Gottes, heißt es genau übersetzt; wenn es in Luthers Übersetzung heißt "Der so wunderbar ist...", so ruft dieses Wort nicht nur zur ehrfürchtigen Bewunderung, sondern mehr noch zu dem demütigen Eingeständnis, daß wir Gottes Tun nicht durchschauen, und daß auch Seine väterliche Güte in einem Element des Unheimlichen und Furchtbaren verborgen ist. Die großen und furchtbaren Werke Gottes sind aber nicht immer und überall zur Hand und leicht erkennbar; man muß schon "herkommen" an den Ort, wo Gott sich uns offenbaren und erzeigen will.
(Spieker [5], S. 57)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-12-13
top

Impressum
Haftungsausschluss