Freitag

10. März 2017

 

INVOKAVIT
Versuchung

 

Predigttext

 

1. Mose 3, 1-19 (20-24) (III. Reihe)
Joh 13, 21-30 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre

Wochenlied

 

Ein feste Burg ist unser Gott (EG 362)
Ach bleib mit deiner Gnade(EG 347)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Denn weil sie alle von einem kommen, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder und Schwestern zu nennen, und spricht: »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.« Und wiederum: »Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen«; und wiederum: »Siehe da, ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat.« Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten. Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an. Daher musste der Sohn in allem seinen Brüdern gleich werden, auf dass er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.
Hebr 2, 11-18 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Wissen um die Schuld ist die tiefste Ursache der Todesfurcht. Jene Macht, die uns zum Sündigen verführt, quält und verklagt uns als Macht des bösen Gewissens. Darum durchleidet Christus unser menschliches Schicksal bis in die letzten Tiefen der Versuchung und der Gottverlassenheit, auf daß wir in der Gewissensangst das Wort der Vergebung vernehmen und in Todesnot die Gewißheit Seiner Nähe verspüren. (Spieker [5], S. 91)

Abend
 
So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr - entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit. Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet. Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.
Röm 6, 12-18 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Du bist bei deiner Taufe gezeichnet mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes, "beides, an Stirn und Brust." Du hast das Hoheitszeichen des himmlischen Königs empfangen. Du bist seit deiner Taufe Christi geschworener Streiter. Darum "kämpfe ritterlich als ein Kind Gottes wider Teufel, Welt und Sünde, daß du das ewige Leben erlangest." (Spieker [5], S. 216)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-02-10
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