Donnerstag

2. März 2017

 

ESTOMIHI
Der Weg zum Kreuz

 

Predigttext

 

Amos 5, 21-24 (III, Reihe/Rev. III)

Wochenspruch

 

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.

Wochenlied

 

Ein wahrer Glaube Gotts Zorn stillt (EG 413)
Lasset uns mit Jesu ziehen (EG 384)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Und man sandte Bethel-Sarezer und Regem-Melech und seine Leute, um den HERRN anzuflehen und die Priester am Hause des HERRN Zebaoth und die Propheten zu befragen: Muss ich immer noch im fünften Monat weinen und enthaltsam sein, wie ich es nun so viele Jahre getan habe? Und des HERRN Zebaoth Wort geschah zu mir: Sage allem Volk im Lande und den Priestern und sprich: Als ihr fastetet und Leid trugt im fünften und siebenten Monat diese siebzig Jahre lang, habt ihr da wirklich für mich gefastet? Und wenn ihr esst und trinkt, esst und trinkt ihr da nicht für euch selbst? Ist's nicht das, was der HERR durch die früheren Propheten predigen ließ, als Jerusalem bewohnt war und sicher samt seinen Städten ringsum und Leute im Südland und im Hügelland wohnten. Und des HERRN Wort geschah zu Sacharja: So sprach der HERR Zebaoth: Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen, und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen! Sie aber weigerten sich aufzumerken und kehrten mir störrisch den Rücken zu und verstopften ihre Ohren, dass sie nicht hörten, und machten ihre Herzen hart wie Diamant, damit sie nicht hörten das Gesetz und die Worte, die der HERR Zebaoth durch seinen Geist sandte durch die früheren Propheten. Daher ist so großer Zorn vom HERRN Zebaoth gekommen. Und es ist so ergangen: Gleichwie gepredigt wurde und sie nicht hörten, so wollte ich auch nicht hören, als sie riefen, spricht der HERR Zebaoth.
Sach 7, 2-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wirkliches Fasten bedeutet: für Gott etwas aufopfern. Es findet seine Beglaubigung im Dienst an den Brüdern. Wenn wir uns dem Bruder verschließen, so verschließen wir uns gegen Gott. Wir kehren ihm den Rücken zu, wenn wir unseren Bruder liegen lassen in seinen Wunden. In der Not unsres Bruders läßt Gott Seinen Ruf an uns ergehn. Gott will dich hörend und sehend machen, daß du Sein Diener werdest. Wir schließen uns selber ab von der Quelle des Lebens, wenn wir unser Herz hart machen "wie Diamant". (Spieker [5], S. 86/244)

Abend
 
[So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. In dem allen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr noch darin lebtet.]
Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus.
Kol 3, (5-7) 8-11 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der alte und der neue Mensch in uns liegen täglich im Kampf, ja es ist ein Ringen auf Leben und Tod. Es gilt abzulegen, ja zu töten alles, was hinderlich ist beim Streben nach dem Ziel, das uns durch die Gottesebenbildlichkeit Jesu Christi vor Augen gestellt ist. (Spieker [5], S. 284)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-01-09
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