Montag

27. März 2017

 

LÄTARE
Für euch dahingegeben

 

Predigttext

 

Jes 54, 7-10 (III. Reihe)
Joh 12, 20-24 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht

Wochenlied

 

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt (EG 98)
Jesu, meine Freude (EG 396)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Und} gedenke des ganzen Weges, den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie gekannt hatten, auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht. Deine Kleider sind nicht zerrissen an dir, und deine Füße sind nicht geschwollen diese vierzig Jahre. So erkennst du ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht. So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest. Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Quellen sind und Wasser in der Tiefe, die aus den Bergen und in den Auen fließen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.
5. Mose 8, 2-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Erfahrung, daß "der Mensch nicht vom Brot allein lebt", machen wir vor allem in Zeiten schweren Druckes und harter Prüfung, wenn wir merken, aus welcher Kraft wir eigentlich leben. Es ist keine der geringsten Tücken des Satans, daß er nach überstandener Mühsal uns das vergessen läßt und uns einredet, wir selber hätten es aus eigener Kraft geschafft. (Spieker [5], S. 90)

Abend
 
Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht um Speise, die vergänglich ist, sondern um Speise, die da bleibt zum ewigen Leben. Dies wird euch der Menschensohn geben; denn auf ihm ist das Siegel Gottes des Vaters. Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Da sprachen sie zu ihm: Was tust du für ein Zeichen, auf dass wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? Unsre Väter haben Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht: »Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.« Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot. Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
Joh 6, 26-35 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Jesus weist diejenigen von sich, die bei Ihm nur ihr Nahrungs- und Glücksverlangen stillen wollen. Die Seinen haben nur um das Eine bemüüht zu sein: sich Speise zu schaffen, die sich nicht verzehrt, sich im Glauben beschenken zu lassen mit Seiner Gegenwart, der unvergänglichen Speise - Er ist "das rechte Brot vom Himmel", welches das Volk Gottes auf seinem Wege nährt und stärkt. (Spieker [5], S. )

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-02-10
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