Donnerstag

30. März 2017

 

LÄTARE
Für euch dahingegeben

 

Predigttext

 

Jes 54, 7-10 (III. Reihe)
Joh 12, 20-24 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht

Wochenlied

 

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt (EG 98)
Jesu, meine Freude (EG 396)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Denn} wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf dass auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch. So ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch. Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben, wie geschrieben steht: »Ich glaube, darum rede ich«, so glauben wir auch, darum reden wir auch; denn wir wissen, dass der, der den Herrn Jesus auferweckt hat, wird uns auch auferwecken mit Jesus und wird uns vor sich stellen samt euch. Denn es geschieht alles um euretwillen, auf dass die Gnade durch viele wachse und so die Danksagung noch reicher werde zur Ehre Gottes. Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.
2. Kor 4, 11-18 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wer die irdische Trübsal im Glauben durchleidet, der erfährt etwas von der umwandelnden Kraft Christi, welche im Sterben des äußeren Menschen die Erneuerung des inwendigen bewirkt. Nur die durch das Kreuz gezeichnete Gemeinde kann das Geheimnis der Herrlichkeit Gottes bezeugen. Ihr Reden wird zur Danksagung und zum Lobpreis. Auf diese künftige Herrlichkeit warten wir in der Trübsasl und Vergänglichkeit dieses Erdenlebens. (Spieker [5], S. 69)
 
Abend
 
Da fing Petrus an und sagte zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen - und in der kommenden Welt das ewige Leben. Viele aber werden die Letzten sein, die die Ersten sind, und die Ersten sein, die die Letzten sind. Sie waren aber auf dem Wege hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran; und sie entsetzten sich; die ihm aber nachfolgten, fürchteten sich. Und er nahm abermals die Zwölf zu sich und fing an, ihnen zu sagen, was ihm widerfahren werde: Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird überantwortet werden den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten, und sie werden ihn zum Tode verurteilen und den Heiden überantworten, und die werden ihn verspotten und anspeien und geißeln und töten, und nach drei Tagen wird er auferstehen.
Mark 10, 28-34 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Ja, auch in der Ordnung des Gottesreiches gibt es "Lohn": Wer um Christi willen sich trennen muß von den Blutsverwandten, findet neue Brüder und Schwestern in der Gemeinde, wer um seines Glaubens willen seiner Güter enteignet wird, wird entschädigt durch das unverlierbare Gut. (Spieker [5], S. 208)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-02-10
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