Samstag

1. April 2017

 

LÄTARE
Für euch dahingegeben

 

Predigttext

 

Jes 54, 7-10 (III. Reihe)
Joh 12, 20-24 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht

Wochenlied

 

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt (EG 98)
Jesu, meine Freude (EG 396)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Vorabend Judika

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
(Aus der Abschidesrede Jesu:) Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Joh 14, 15-21 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Nur wer schon mit Christus verbunden und bereit ist, Seinem Gebot zu gehorchen, dem gilt die Verheißung des Heiligen Geistes. Durch Ihn, den "Parakleten", den Beistand und Tröster, ist uns eine neue, nie mehr aufhörende Gemeinschaft mit Christus geschenkt, ja, Er ist's selber, der in dieser neuen, veränderten Gestalt zu uns kommt: "Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch." (Spieker [5], S. 164)

Wochenspruch

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.
Joh 12, 24  Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Siehe das Brot: im Brot empfangen wir das für uns geopferte Leben der natürlichen Welt als Speise, die unser Leben fristet. Im Samenkorn und im Brot erfahren wir das Opfer als das innerste Geheimnis der geschaffenen Welt. Siehe Christus im Bild des Brotes: Er legt sich selbst als Samenkorn in den Acker der Menschenwelt, damit aus Seinem Opfer die Gottesernte wachse; Er gibt sich selbst dar zur Nahrung für die Welt, damit "wir selbst wieder einer des andern täglich Brot werden".
(Spieker [5], S. 100)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-02-10
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