Dienstag

18. April 2017

 

OSTERN
Die Gegenwart des Auferstandenen

 

Predigttext

 

Jes 25, 8-9 (III. Reihe)
Jes 25, 6-9 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle

Wochenlied

 

Christ lag in Todesbanden (EG 101)
Erstanden ist der heilig Christ (EG 105)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Evangelium   Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Epistel
 
Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in der für ihn bestimmten Ordnung: als Erstling Christus; danach die Christus angehören, wenn er kommen wird; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt. Denn er muss herrschen, bis Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat« Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn »alles hat er unter seine Füße getan«. Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem.
1.Kor 15, 20-28 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Mit Christus, dem zweiten Adam, beginnt die Auferstehung der Toten. Ihm folgen die Seinen, weil sie zu Ihm, ihrem Haupte gehören. Zuletzt - um Seine Herrschaft voll zu machen, folgt die Unterwerfung aller Mächte und Gewalten, vor allem des Todes; denn nachdem die Sünde abgetan ist , hat er sein Recht und seine Gewalt verloren. So schreitet Christus von Sieg zu Sieg, bis Sein Herrschaftsauftrag vollendet ist - alsdann wird Er das Reich in des Vaters Hände legen, auf daß Gott sei "alles in allem". (Spieker [5], S. 135)
 
Evangelium
 
Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus, und sie kamen zum Grab. Es liefen aber die beiden miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam als Erster zum Grab, schaut hinein und sieht die Leinentücher liegen; er ging aber nicht hinein. Da kam Simon Petrus ihm nach und ging hinein in das Grab und sieht die Leinentücher liegen, und das Schweißtuch, das auf Jesu Haupt gelegen hatte, nicht bei den Leinentüchern, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort. Da ging auch der andere Jünger hinein, der als Erster zum Grab gekommen war, und sah und glaubte. Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er von den Toten auferstehen müsste. Da gingen die Jünger wieder zu den anderen zurück.
Joh 20, 1-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Glaube an die Auferstehung des Herrn entsteht nicht durch das leere Grab - Simon Petrus! - sondern durch ein Wunder der göttlichen Gnade - der Jünger, welchen Jesus liebhatte! Durch den Glauben an den Auferstandenen ist Johannes dem Petrus voraus. (Spieker [5], S. 137)
 
Abend
 
Als Petrus das sah, sprach er zu dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann? Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unsrer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überantwortet und verleugnet habt vor Pilatus, als dieser ihn freisprechen wollte. Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, dass man euch den Mörder schenke, aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen. Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der Glaube, der durch ihn gewirkt ist, hat diesem die Gesundheit gegeben vor euer aller Augen. Nun, liebe Brüder, ich weiß, dass ihr's aus Unwissenheit getan habt wie auch eure Oberen. So aber hat Gott erfüllt, was er durch den Mund aller seiner Propheten zuvor verkündigt hat: dass sein Christus leiden sollte. Tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden, auf dass Zeiten der Erquickung kommen von dem Angesicht des Herrn und er den sende, den er für euch zum Christus bestimmt hat: Jesus.
[Ihn muss der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten, in denen alles wiederhergestellt wird, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn.]
Apg 3, 12-20 (21) Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Welt hat den Fürsten des Lebens getötet, damit hat sie sich selber dem Tode ausgeliefert. Deshalb kann die Welt nur gerettet werden, wenn Gott sie aus dem Tode erweckt durch Buße und Umkehr zu dem Auferstandenen. (Spieker [5], S. 134)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-03-13
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