Donnerstag

20. April 2017

 

OSTERN
Die Gegenwart des Auferstandenen

 

Predigttext

 

Jes 25, 8-9 (III. Reihe)
Jes 25, 6-9 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle

Wochenlied

 

Christ lag in Todesbanden (EG 101)
Erstanden ist der heilig Christ (EG 105)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Evangelium   Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Epistel
 
Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit. Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.7 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
1.Kor 15, 50-57 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die große Wandlung kommt allein aus Gottes Macht. "Fleisch und Blut", d. i. der Mensch diesseits der Auferstehung, kann an der neuen Welt Gottes nicht teilhaben - es sei denn, daß er verwandelt werde. Diese Wandlung kommt, sie kommt plötzlich und unwiderstehlich, gebieterisch mt dem Ruf der Posaune. Alsdann, zur Zeit der letzten Posaune, wird es mit der Macht des Todes und der Hölle aus sein. (Spieker [5], S. 137)
 
Evangelium
 
Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger. Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Wir kommen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten's nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische. Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte: »Es ist der Herr«, da gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich in den See. Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen. Als sie nun an Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und Fisch darauf und Brot. Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! Simon Petrus stieg herauf und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht. Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten: Es ist der Herr. Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt's ihnen, desgleichen auch den Fisch. Das ist nun das dritte Mal, dass sich Jesus den Jüngern offenbarte, nachdem er von den Toten auferstanden war.
Joh 21, 1-14 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Auferstandene segnet nicht bloß die Arbeit der Jünger und verhilft ihnen zur irdischen Speise, sondern Er segnet auch das Missionswerk der Kirche, welches alle Völker erfassen wird. Er macht sich selber zur Speise für die Seinen. (Spieker [5], S. 134)

Abend
 
P. JordanAgrippa aber sprach zu Paulus: Es ist dir erlaubt, für dich selbst zu reden. Da streckte Paulus die Hand aus und verteidigte sich: Und nun stehe ich hier und werde angeklagt wegen der Hoffnung auf die Verheißung, die unsern Vätern von Gott gegeben ist. Auf sie hoffen die zwölf Stämme unsres Volkes, wenn sie Gott bei Tag und Nacht beharrlich dienen. Wegen dieser Hoffnung werde ich, o König, von den Juden beschuldigt. Warum wird das bei euch für unglaublich gehalten, dass Gott Tote auferweckt? Zwar meinte auch ich selbst, ich müsste viel gegen den Namen Jesu von Nazareth tun. Als ich darum nach Damaskus reiste mit Vollmacht und im Auftrag der Hohenpriester, sah ich mitten am Tage, o König, auf dem Weg ein Licht vom Himmel, heller als der Glanz der Sonne, das mich und die mit mir reisten umleuchtete. Daher, König Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam, sondern verkündigte zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem, dann im ganzen Land Judäa und unter den Heiden, sie sollten Buße tun und sich zu Gott bekehren und rechtschaffene Werke der Buße tun. Deswegen haben mich Juden im Tempel ergriffen und versucht, mich zu töten. Aber Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Klein und Groß und sage nichts, als was die Propheten und Mose gesagt haben, dass es geschehen soll: dass Christus müsse leiden und als Erster auferstehen von den Toten und verkündigen das Licht seinem Volk und den Heiden.
Apg 26, 1.6-9.12.13.19-23 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Gott hat den Apostel berufen aus der Finsternis zu Seinem wunderbaren Licht, darum kann er solche rufen, die noch in Finsternis und Todesschatten sitzen und kann sie auf den Weg des Lebens führen. In Wirklichkeit tut das freilich Der, welcher aus dem Tode zum Leben erwecken kann. (Spieker [5], S. 69 f.)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-03-13
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