Donnerstag

27. April 2017

 

QUASIMODOGENITI
Die neue Geburt

 

Predigttext

 

Jes 40, 26-31 (III. Reihe)
1. Petr 1, 3-9 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Wochenlied

 

Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod überwand (EG 102)


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Bittag um gesegnete Arbeit

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
(Aus dem hohepriesterlichen Gebet Jesu:) Ich bitte für sie. Nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein. Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde. Nun aber komme ich zu dir, und dies rede ich in der Welt, auf dass meine Freude in ihnen vollkommen sei. Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasst sie; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Wie du mich gesandt hast in die Welt, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Ich heilige mich selbst für sie, auf dass auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.
Joh 17, 9-19 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Während unser Herr sich zum Hingang zum Vater rüstet, bleibt Seine Gemeinde in der Welt. Aber in Not und Verlassenheit ist sie in der Fürbitte ihres Herrn geborgen. Durch die Herrlichkeit des Sohnes beim Vater ist sie der Vollendung in der Gemeinschaft der Heiligen gewiß. (Spieker [5], S. 161)

Abend
 
So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, auf dass ihr durch sie wachset zum Heil, da ihr schon geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist. Zu ihm kommt als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott auserwählt und kostbar. Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. Darum steht in der Schrift: »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.« Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar. Für die aber, die nicht glauben, ist er »der Stein, den die Bauleute verworfen haben; der ist zum Eckstein geworden« und »ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses«. Sie stoßen sich an ihm, weil sie nicht an das Wort glauben, wozu sie auch bestimmt sind. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht; die ihr einst nicht sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.
1.Petr 2, 1-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
In der alten Kirche ward den Neugetauften Milch und Honig gereicht, als Abbild himmlischer Speise. So ist Christus die Kost für die Gläubigen. Er ist der Eckstein für den Tempel Gottes, dem die Getauften eingefügt sind als lebendige Steine, in welchem sie als eine heilige Priesterschar geistliche Opfer darbringen für Gott. (Spieker [5], S. 137)
 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-03-13
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