QUASIMODOGENITI

Die neue Geburt

 

Sonntag

28. April 2019

Wochenspruch

 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns
nach Seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer
lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Lied

 

Mit Freuden zart (EG 108)
Der schöne Ostertag (EG 117)


Vorabend

Jesus {aber} rief: Wer an Mich glaubt, der glaubt nicht an Mich, sondern an den, der Mich gesandt hat. Und wer Mich sieht, der sieht den, der Mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an Mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. Und wer Meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den richte Ich nicht; denn Ich bin nicht gekommen, dass Ich die Welt richte, sondern dass Ich die Welt rette. Wer Mich verachtet und nimmt Meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das Ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage. Denn Ich habe nicht aus Mir selbst geredet, sondern der Vater, der Mich gesandt hat, der hat Mir ein Gebot gegeben, was Ich tun und reden soll. Und Ich weiß: Sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: Was Ich rede, das rede Ich so, wie es Mir der Vater gesagt hat.
Joh 12, 44-50 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Zeit, in der das Christuslicht bei uns ist, entscheidet darüber, ob wir in diesem Licht gewandelt werden oder ob wir in der Finsternis dieser Welt bleiben. (Spieker [5], S. 30)

Alttestamentliche Lesung

Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; Seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt. Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«? Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Jes 40, 26-31 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wer seine Augen aus der Enge des Alltags aufhebt zum gestirnten Himmel, der spürt Gottes Kraft, Gottes nie endendes Schaffen. Er schöpft Vertrauen, und indem ihm selbst neue Kräfte wachsen, erfährt er, daß Gott auch der Herr seines Lebens ist. (Spieker [5], S. 147)

Epistel

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach Seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit. Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, auf dass euer Glaube bewährt und viel kostbarer befunden werde als vergängliches Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. Ihn habt ihr nicht gesehen und habt Ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an Ihn, obwohl ihr Ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.
1. Petr 1, 3-9 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Durch die Auferstehung Christi sind wir hereingenommen in eine unabsehbare Lebensbewegung: unser Leben wird nicht mehr bloß von den Kräften des irdischen Ursprungs bestimmt, sondern von dem göttlichen Ziele wie durch ein magnetisches Kraftfeld angezogen. Dieses Ziel wird beschrieben als ein Erbe, welches bewahrt wird in der himmlischen Welt und in unser Leben hineinwirkt mit einer Fülle göttlicher Kräfte. (Spieker [5], S. 141)

Evangelium

P. SinkwitzAm Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als Er das gesagt hatte, zeigte Er ihnen die Hände und Seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen.
[Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie Mich der Vater gesandt hat, so sende Ich euch. Und als Er das gesagt hatte, blies Er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.]
Thomas aber, einer der Zwölf, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in Seinen Händen die Nägelmale sehe und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in Seine Seite, kann ich's nicht glauben. Und nach acht Tagen waren Seine Jünger abermals drinnen, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Danach spricht Er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh Meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in Meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu Ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du Mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Joh 20, 19-20 (21-23) 24-29 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Der Auferstandene tut sich den Seinen kund durch das Wort der Sendung, durch Mitteilung des Heiligen Geistes, durch die Vollmacht, in Seinem Namen Sünden zu vergeben. Er tut sich dem Zweifler kund, indem Er ihn beschämt durch göttliche Herablassung und in leiblicher Gestalt mit den Zeichen des Kreuzesopfers vor ihm erscheint. Unser Glaube lebt nicht von dem, was die Sinne wahrnehmen, sondern von der göttlichen Wirklichkeit, die sich selbst überwältigend offenbart. (Spieker, [5] S. 139)

EVANGELIST MARKUS

Apostel und Evangelisten

 

Montag

29. April 2019

Tagesspruch

 

Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Lied

 

Wach auf du Geist der ersten Zeugen (EG 241)
Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347)

vom 25.4.2019 verschoben

Vorabend

Danach setzte der Herr zweiundsiebzig andere ein und sandte sie je zwei und zwei vor Sich her in alle Städte und Orte, wohin Er gehen wollte, und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass Er Arbeiter aussende in Seine Ernte. Geht hin; siehe, Ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche, keine Schuhe, und grüßt niemanden auf der Straße. Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause! Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen. Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, dann esst, was euch vorgesetzt wird, und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.
Luk 10, 1-9 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

"Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen" - das ist die Botschaft des Neuen Testamentes; das ist auch die Botschaft der vier Evangelien. Diese Botschaft steht nicht in Worten, sondern in Kraft: Menschen werden heil unter dem Worte, das im Namen des Herrn gesprochen wird. Darum sind die siebzig, die der Herr aussendet, Bringer des Friedens. Aber an diesem Frieden, der "höher ist als alle Vernunft", entzündet sich der Widerspruch der Welt. Wie Lämmer unter den Wölfen sind sie, die des Herrn Botschaft tragen. Viele nehmen sie nicht auf, aber damit nehmen sie Den nicht auf, der in Sein Eigentum kam. (Spieker, S. 326)

Alttestamentliche Lesung

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt, der da sagt zu Zion: Dein Gott ist König! Deine Wächter rufen mit lauter Stimme und jubeln miteinander; denn sie werden's mit ihren Augen sehen, wenn der HERR nach Zion zurückkehrt. Seid fröhlich und jubelt miteinander, ihr Trümmer Jerusalems; denn der HERR hat Sein Volk getröstet und Jerusalem erlöst. Der HERR hat offenbart Seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, dass aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.
Jes 52, 7-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Der Kirche gilt der Freudenruf dieses Sonntags, sie ist "Jerusalem", ihr wird die Frohbotschaft gebracht: Friede, Trost und Erlösung sind der Welt gegeben durch das Kreuz. Hier wird die zerstörte Ordnung wiederhergestellt, die Sünde getragen, ein neuer Zugang zu Gottes Vaterherzen eröffnet. Hier liegt der tiefste Grund des "Freuet euch" (Spieker [5], S. 101)

Epistel

Nach einigen Tagen sprach Paulus zu Barnabas: Lass uns wieder aufbrechen und nach unsern Brüdern und Schwestern sehen in allen Städten, in denen wir das Wort des Herrn verkündigt haben, wie es um sie steht. Barnabas aber wollte, dass sie auch Johannes mit dem Beinamen Markus mitnähmen. Paulus aber hielt es nicht für richtig, jemanden mitzunehmen, der sie in Pamphylien verlassen hatte und nicht mit ihnen ans Werk gegangen war. Und sie kamen scharf aneinander, sodass sie sich trennten. Barnabas nahm Markus mit sich und fuhr nach Zypern. Paulus aber wählte Silas und zog fort, von den Brüdern der Gnade Gottes befohlen. Er zog aber durch Syrien und Kilikien und stärkte die Gemeinden.
Apg 15, 36-41 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Evangelium

Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Wie geschrieben steht im Propheten Jesaja: »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bereiten soll.« »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben!«, so war Johannes in der Wüste, taufte und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Nachdem aber Johannes überantwortet wurde, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Mk 1, 1-4.14.15 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

QUASIMODOGENITI

Montag

29. April 2019


Abend

P. JordanJakob {er aber} blieb diese Nacht im Lager. Und Jakob stand auf in der Nacht und nahm seine beiden Frauen und die beiden Mägde und seine elf Söhne und zog durch die Furt des Jabbok. Er nahm sie und führte sie durch den Fluss, sodass hinüberkam, was er hatte. Jakob aber blieb allein zurück. Da rang einer mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Und als er sah, dass er ihn nicht übermochte, rührte er an das Gelenk seiner Hüfte, und das Gelenk der Hüfte Jakobs wurde über dem Ringen mit ihm verrenkt. Und er sprach: Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber Jakob antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen. Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst. Und Jakob nannte die Stätte Pnuël: Denn ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet. Und als er an Pnuël vorüberkam, ging ihm die Sonne auf; und er hinkte an seiner Hüfte.
1. Mose 32, 22b-32 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Der Erzvater Jakob, der mit einer unbeglichenen Schuld heimkehrt, wird zur neuen Gestalt des Lebens hindurchgeführt durch schweren Kampf. Die Spuren dieses Kampfes trägt er an seinem Leibe. (Spieker [5], S. 139)

QUASIMODOGENITI

Dienstag

30. April 2019


Morgen

Als nun der HERR diese Worte mit Hiob geredet hatte, sprach Er zu Elifas von Teman: Mein Zorn ist entbrannt über dich und über deine beiden Freunde; denn ihr habt nicht recht von Mir geredet wie Mein Knecht Hiob. So nehmt euch nun sieben junge Stiere und sieben Widder und geht hin zu Meinem Knecht Hiob und opfert Brandopfer für euch; aber Mein Knecht Hiob soll für euch bitten; denn ihn will Ich erhören, dass Ich euch nichts Schlimmes antue. Denn ihr habt nicht recht von Mir geredet wie Mein Knecht Hiob. Da gingen hin Elifas von Teman, Bildad von Schuach und Zofar von Naama und taten, wie der HERR ihnen gesagt hatte. Und der HERR erhörte Hiob. Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde bat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte. Und es kamen zu ihm alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle, die ihn früher gekannt hatten, und aßen mit ihm in seinem Hause und sprachen ihm zu und trösteten ihn über alles Unglück, das der HERR über ihn hatte kommen lassen. Und ein jeder gab ihm ein Goldstück und einen goldenen Ring. Und der HERR segnete Hiob fortan mehr als zuvor, er besaß vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen. Und er bekam sieben Söhne und drei Töchter.
[und nannte die erste Jemima, die zweite Kezia und die dritte Keren-Happuch. Und es fanden sich so schöne Frauen wie die Töchter Hiobs im ganzen Land nicht. Und ihr Vater gab ihnen Erbteil unter ihren Brüdern. Und Hiob lebte danach hundertvierzig Jahre und sah seine Kinder und Kindeskinder bis in das vierte Glied. Und Hiob starb alt und lebenssatt.]
Hiob 42, 7-13 (14-17) Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Erkenntnis des wirklichen Gottes leitet dich zur Buße und macht alle menschlichen Rechtfertigungsversuche für Gottes unbegreifliches Handeln zu schanden. Es bleibt nur die Anbetung vor dem Gott, dessen Wege und Gedanken höher sind als die der Menschen. (Spieker [5], S. 148)

Abend

Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte Jesus {Er} Sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die Ihn gesehen hatten als Auferstandenen. Und Er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In Meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, so wird's gut mit ihnen. Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde Er aufgehoben gen Himmel und setzte Sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.
Mk 16, 14-20 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die meisten unter uns sind ohne ihr Zutun getauft, ehe sie zum Glauben erwacht sind. Dennoch ist deine Taufe nicht unwirksam. Du bist durch deine Taufe eingetreten in das Kraftfeld Christi. Wenn du Gottes Gnadengabe, die dir im Wasser und Wort gegeben ist, im Glauben annimmst, gewinnst du Anteil an Christi Lebenskräften, die dich auch feindlichen und tödlichen Mächten überlegen machen. (Spieker [5], S. 212)

BITTTAG UM GESEGNETE ARBEIT

 

Mittwoch

1. Mai 2019

Tagesspruch

 

Der HERR, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hände.

Tageslied

 

In Gottes Namen fang ich an (EG 498)
O Gott, du frommer Gott (EG 495. 1-5)

oder Mittwoch Quasimodogeniti - s.u.

Alttestamentliche Lesung

Und es werden über dich kommen alle diese Segnungen, und sie werden dich treffen, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist. Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet wirst du sein auf dem Acker. Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers und die Jungtiere deines Viehs, deiner Rinder und deiner Schafe. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang. Und der HERR wird machen, dass du Überfluss an Gutem haben wirst, an Frucht deines Leibes, an Jungtieren deines Viehs, an Ertrag deines Ackers, in dem Lande, das der HERR deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben. Und der HERR wird dir Seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dass Er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und dass Er segne alle Werke deiner Hände. Und du wirst vielen Völkern leihen, aber von niemand borgen. Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärtssteigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun, und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht andern Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen.
5.Mose 28, 2-6.11-14 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Epistel

Wir gebieten euch {aber} im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von allen Brüdern und Schwestern, die unordentlich leben und nicht nach der Überlieferung, die ihr von uns empfangen habt. Denn ihr wisst, wie ihr unserm Vorbild folgen sollt. Denn wir haben nicht unordentlich bei euch gelebt, haben auch nicht umsonst Brot von jemandem genommen, sondern mit Mühe und Plage haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. Nicht, dass wir dazu nicht das Recht hätten, sondern wir wollten uns selbst euch zum Vorbild geben, damit ihr uns folgt. Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln und arbeiten nichts, sondern treiben unnütze Dinge. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, dass sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen. Ihr aber lasst's euch nicht verdrießen, Gutes zu tun. Wenn aber jemand unserm Wort in diesem Brief nicht gehorsam ist, den merkt euch und habt nichts mit ihm zu schaffen, damit er schamrot werde. Doch haltet ihn nicht für einen Feind, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder. Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen!
2. Thess 3, 6-16 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Der Apostel gibt der Gemeinde das Vorbild echter Arbeitstreue, damit sie bewahrt bleibe vor unordentlichem Wandel und sich nicht durch Reden vom nahen Weltende verführen lasse zu frommem Müßiggang oder zielloser Aufgeregtheit. Wenn wir bei unsrer Arbeit eingesenkt bleiben in Gottes Werk, so sind wir in Gottes Hut und fähig , an unsern Brüdern Gutes zu tun. (Spieker, S. 237)

Evangelium

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen? Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist? Kein Knecht kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Lk 16, 10-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Vor Gott wird auch das Umgehn mit irdischem Geld und Gut wichtig; sie werden zu Mitteln der Bewährung und des brüderlichen Dienstes. (Spieker, S. 236)

QUASIMODOGENITI

Mittwoch

1. Mai 2019


Morgen

Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungeheuchelter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen. Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt. Denn »alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt und die Blume abgefallen; aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit«. Das ist das Wort, welches euch verkündigt ist.
1. Petr 1, 22-25 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Auferstehungsmacht Christi wird an uns wirksam durch das Wort, welches als unvergänglicher Same neues und unvergängliches Leben erzeugt. Neugeboren aus der Kraft des göttlichen Wortes werden wir hineingestellt in die Gemeinschaft aller, welche durch das Wunder der Wiedergeburt Gottes Söhne und Töchter geworden sind. Mit ihnen sind wir als Brüder und Schwestern verbunden durch das Band der Liebe. (Spieker [5], S. 140)

Abend

Horch, Lärm aus der Stadt! Horch, vom Tempel her! Horch, der HERR vergilt Seinen Feinden! Ehe sie Wehen bekommt, hat sie geboren; ehe sie in Kindsnöte kommt, hat sie einen Knaben geboren. Wer hat solches je gehört? Wer hat solches je gesehen? Ward ein Land an einem Tage geboren? Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren. Sollte Ich das Kind den Mutterschoß durchbrechen und nicht auch geboren werden lassen?, spricht der HERR. Sollte Ich, der gebären lässt, den Schoß verschließen?, spricht dein Gott. Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. Denn so spricht der HERR: Siehe, Ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen. Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.
[Ihr werdet's sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Dann wird man erkennen die Hand des HERRN an Seinen Knechten und den Zorn an Seinen Feinden.]
Jes 66, 6-13 (14) Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

QUASIMODOGENITI

Donnerstag

2. Mai 2019


Morgen (1. Alternative)

Wer wird den Höchsten loben bei den Toten? Denn allein die Lebendigen können loben; die Toten, die kein Leben haben, können nicht mehr loben. Darum: Wer lebt und gesund ist, der lobe den Herrn! Wie ist die Barmherzigkeit des Herrn so groß! Er zeigt sich denen gnädig, die sich zu Ihm bekehren. Denn der Mensch ist nicht vollkommen, da er nicht unsterblich ist. Was ist heller als die Sonne? Selbst das muss vergehen. Was Fleisch und Blut sich ausdenken, ist böse. Das Heer der Himmelshöhe hält der Herr in Ordnung; aber alle Menschen sind Erde und Staub. Der ewig lebt, hat alles miteinander geschaffen. Der Herr allein ist gerecht. [Und es gibt keinen außer Ihm. Er lenkt die Welt mit einem Wink Seiner Hand, und alles gehorcht Seinem Willen; denn in Seiner Macht ist Er König über alles; Er trennt Heiliges von Unheiligem. Niemand kann Seine Werke aufzählen. Wer kann Seine großen Taten erforschen? Wer kann Seine große Macht ermessen? Und wer kann die Taten Seiner Barmherzigkeit alle erzählen? Man kann sie nicht mindern noch mehren, und die Wunder des Herrn kann man nicht begreifen. Wenn der Mensch sein Bestes getan hat, steht er doch erst am Anfang; und wenn er zum Ende kommt, fehlt noch viel.
Sir 17, 27 - 18, 7 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wir, die wir der Sünde und dem Tode verfallen sind, haben durch Christus, den "rechten Samariter", die Barmherzigkeit Gottes erfahren. Darum sehn wir unsern Nächsten mit neuen Augen und wissen uns schuldig, ihm dieselbe Barmherzigkeit zu erweisen, die uns widerfahren ist. (Spieker, [5] S. 243)

Morgen (2. Alternative)

Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: »Was machst du? Dein Tun ist ungeschickt!« Weh dem, der zum Vater sagt: Warum zeugst du?, und zur Frau: Warum gebierst du? So spricht der HERR, der Heilige Israels und sein Schöpfer: Wollt ihr Mich zur Rede stellen wegen Meiner Söhne? Und wollt ihr Mir Befehl geben wegen des Werkes Meiner Hände? Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin's, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben und der seinem ganzen Heer geboten hat. Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit, und alle seine Wege will Ich eben machen. Er soll Meine Stadt wieder aufbauen und Meine Gefangenen loslassen, nicht um Geld und nicht um Geschenke, spricht der HERR Zebaoth.
Jes 45, 9-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Gott ist es, der sich Seine Werkzeuge in der Geschichte sucht. Er ruft den Kyros, daß er die Stadt Jerusalem wieder baue und der Gemeinde Gottes die Freiheit gebe. Er hat auch dich zu Seinem Dienst ersehn, als Er dich ins Leben rief. Er hat einen Anspruch darauf, daß wir Ihm unsre Kinder bringen, damit sie durch Taufe und christliche Unterweisung Sein Eigentum werden. (Spieker, [5] S. 211)

Abend

So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, auf dass ihr durch sie wachset zum Heil, da ihr schon geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist. Zu Ihm kommt als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott auserwählt und kostbar. Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. Darum steht in der Schrift: »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an Ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.« Für euch nun, die ihr glaubt, ist Er kostbar. Für die aber, die nicht glauben, ist Er »der Stein, den die Bauleute verworfen haben; der ist zum Eckstein geworden« und »ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses«. Sie stoßen sich an Ihm, weil sie nicht an das Wort glauben, wozu sie auch bestimmt sind. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in Sein wunderbares Licht; die ihr einst nicht Sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.
1. Petr 2, 1-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

In der alten Kirche ward den Neugetauften Milch und Honig gereicht, als Abbild himmlischer Speise. So ist Christus die Kost für die Gläubigen. Er ist der Eckstein für den Tempel Gottes, dem die Getauften eingefügt sind als lebendige Steine, in welchem sie als eine heilige Priesterschar geistliche Opfer darbringen für Gott. (Spieker [5], S. 137)1

APOSTEL PHILIPPUS UND JAKOBUS DER JÜNGERE

Botschafter an Christi Statt

Freitag

3. Mai 2019

Tagesspruch

 

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt.

Lied

 

Ich lobe dich von ganzer Seelen (EG 250)
Christus ist König, jubelt laut (EG 269)


Alttestamentliche Lesung

Darum harrt der HERR darauf, dass Er euch gnädig sei, und darum macht Er sich auf, dass Er sich euer erbarme; denn der HERR ist ein Gott des Rechts. Wohl allen, die auf Ihn harren! Du Volk Zions, das in Jerusalem wohnt, du wirst nicht weinen! Er wird dir gnädig sein, wenn du rufst. Er wird dir antworten, sobald Er's hört. Und der Herr wird euch in Trübsal Brot und in Ängsten Wasser geben. Und dein Lehrer wird sich nicht mehr verbergen müssen, sondern deine Augen werden deinen Lehrer sehen. Und wenn ihr zur Rechten oder zur Linken gehen wollt, werden deine Ohren hinter dir das Wort hören: Dies ist der Weg; den geht! Und ihr werdet entweihen eure silbernen Götzen und eure vergoldeten Bilder und werdet sie wegwerfen wie Unrat und zu ihnen sagen: Hinaus!
Jes 30, 15-22 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Epistel

{Denn} ich meine, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst, sind nackt und werden geschlagen und haben keine sichere Stätte und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Schmäht man uns, so segnen wir; verfolgt man uns, so dulden wir's; verlästert man uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies; sondern ich ermahne euch als meine lieben Kinder. Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christus Jesus durch das Evangelium.
1. Kor 4, 9-15 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Apostel bezeugen ihr Amt in der Nachfolge Christi durch Leiden. (Spieker, S. 328)

Evangelium

Spricht zu Jesus {Ihm} Philippus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin Ich bei euch, und du kennst Mich nicht, Philippus? Wer Mich sieht, der sieht den Vater. Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass Ich im Vater bin und der Vater in Mir? Die Worte, die Ich zu euch rede, die rede Ich nicht aus Mir selbst. Der Vater aber, der in Mir bleibt, der tut Seine Werke. Glaubt Mir, dass Ich im Vater bin und der Vater in Mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen. Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Wer an Mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die Ich tue, und wird größere als diese tun; denn Ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in Meinem Namen, das will Ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn.
Joh 14, 8-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Gott hat Seinen Sohn gesandt in die Welt, in Ihm hat sich Gott uns zu erkennen gegeben: "Wer Mich sieht, der sieht den Vater." Er ist "wahrhaftiger Mensch" und doch "wahrhaftiger Gott"; denn der Vater ist in Ihm und Er ist im Vater. Darum dürfen die Jünger mitten in dieser fremden und feindlichen Welt dessen gewiß sein, daß sie eine ewige Heimat haben, die ihnen der Sohn bei dem Vater selber bereitet hat. Sie werden sein, wo ihr Meister ist; das macht sie fröhlich. (Spieker, S. 328)

QUASIMODOGENITI

Freitag

3. Mai 2019


Abend

Und einer der Ältesten antwortete und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die aus der großen Trübsal kommen und haben ihre Kleider gewaschen und haben sie hell gemacht im Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen Ihm Tag und Nacht in Seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze; denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
Offb 7, 13-17 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

QUASIMODOGENITI

Samstag

4. Mai 2019


Morgen

P. JordanAber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, ihr Schatzmeister, war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen! Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Die Stelle aber der Schrift, die er las, war diese: »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.« Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem? Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Schriftwort an und predigte ihm das Evangelium von Jesus. Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse? Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich.
Apg 8, 26-39 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Viele fragende, suchende Menschen warten auf den Dienst, den hier Philippus dem abessinischen Kämmerer leistet. Die echte Bibelhilfe, welche die Schrift aufschließt, führt heran an die Wirklichkeit, von der die Bibel handelt. Diese Wirklichkeit heißt Jesus Christus. (Spieker [5], S. 183)


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 18-07-29
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