Dienstag

2. Mai 2017

 

MISERIKORDIAS DOMINI
Der gute Hirte

 

Predigttext

 

Hes 34, 1-2 (3-9) 10-16.31 (III. Reihe)
Joh 10, 11-16 (27-30) (Rev. III)

Wochenspruch

 

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben

Wochenlied

 

Der Herr ist mein getreuer Hirte (EG 274)


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Abend Alternative Lesung
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Denn ich meine, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst, sind nackt und werden geschlagen und haben keine sichere Stätte und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Schmäht man uns, so segnen wir; verfolgt man uns, so dulden wir's; verlästert man uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies; sondern ich ermahne euch als meine lieben Kinder. Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christus Jesus durch das Evangelium. Darum ermahne ich euch: Folgt meinem Beispiel!
1. Kor 4, 9-16 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Boten des himmlischen Königs gehn auf Erden im Bettlergewand, aber sie verleugnen nicht einen Augenblick ihren Auftrag und ihre himmlische Abkunft. Sie gehn einher in der Kraft Christi und bezeugen mit ihrem Wandel, daß Güte, Geduld und Fürbitte stärker sind als Lästerung und Verfolgung. In der sich opfernden Liebe zeigen sie sich als echte Väter der Gemeinden und werden zu Vorbildern der Gläubigen. (Spieker [5], S. 99)

Abend
 
Was ist der Mensch? Wozu ist er nütze? Was ist das Gute und was das Böse an ihm? Die Zahl der Tage eines Menschen kann viele Jahre betragen - vielleicht hundert. [Niemand aber kann den Todesschlaf berechnen.] Wie ein Tropfen Wasser im Meer und wie ein Körnlein Sand, so gering sind des Menschen Jahre gegen einen Tag der Ewigkeit. Darum hat der Herr Geduld mit ihnen und gießt seine Barmherzigkeit aus über sie. Er sieht und weiß, wie bitter ihr Ende ist; umso reichlicher schenkt er seine Versöhnung. Die Barmherzigkeit eines Menschen gilt allein seinem Nächsten; aber die Barmherzigkeit des Herrn gilt der ganzen Welt. Er weist zurecht, erzieht und belehrt und führt zurück wie ein Hirte seine Herde. Er erbarmt sich aller, die sich erziehen lassen und eifrig seine Ordnungen befolgen.
Sir 18, 8-14 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abend Alternative Lesung
 
Und der HERR redete mit Mose und sprach: Rede mit den Israeliten und nimm von ihnen zwölf Stäbe, von jedem Fürsten ihrer Sippen je einen, und schreib eines jeden Namen auf seinen Stab. Aber den Namen Aarons sollst du schreiben auf den Stab Levis. Denn für jedes Haupt ihrer Sippen soll je ein Stab sein. Und lege sie in der Stiftshütte nieder vor der Lade des Zeugnisses, wo ich mich euch bezeuge. Und wen ich erwählen werde, dessen Stab wird grünen. So will ich das Murren der Israeliten, mit dem sie gegen euch murren, zum Schweigen bringen. Mose redete mit den Israeliten und alle ihre Fürsten gaben ihm zwölf Stäbe, ein jeder Fürst je einen Stab, nach ihren Sippen, und der Stab Aarons war auch unter ihren Stäben. Und Mose legte die Stäbe vor dem HERRN nieder in der Hütte des Zeugnisses. Am nächsten Morgen, als Mose in die Hütte des Zeugnisses ging, da grünte der Stab Aarons, der zum Hause Levi gehört, und die Blüte ging auf und trug Mandeln. Und Mose trug die Stäbe alle heraus von dem HERRN zu allen Israeliten, dass sie es sahen, und ein jeder nahm seinen Stab. Der HERR aber sprach zu Mose: Trage den Stab Aarons wieder vor die Lade mit dem Gesetz, damit er verwahrt werde zum Zeichen für die Ungehorsamen, dass ihr Murren vor mir aufhöre und sie nicht sterben. Mose tat, wie ihm der HERR geboten hatte.
4. Mose 17, 16-26 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-03-13
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