Dienstag

23. Mai 2017

 

ROGATE
Die betende Kirche

 

Predigttext

 

2. Mose 32, 7-14 (III. Reihe)
Joh 16, 23b-28 (29-32) 33 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet

Wochenlied

 

Zieh ein zu deinen Toren (EG 133)
Vater unser im Himmelreich (EG 344)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel in Refidim. Da sprach Mose zu Josua: Erwähle uns Männer, zieh aus und kämpfe gegen Amalek. Morgen will ich oben auf dem Hügel stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand. Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, und kämpfte gegen Amalek. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf die Höhe des Hügels. Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek. Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen sie einen Stein und legten ihn hin, dass er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging. Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.
2. Mose 17, 8-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Bei der Entscheidung über die Zukunft eines Volkes fallen schwerer als die äußere Macht die unwägbaren Kräfte der Gottesfurcht und des Gebets in die Waagschale. Die stärkste Wehr eines Volkes sind betende Hände. Auch die geschichtlichen Entscheidungen werden durchgetragen und mitbestimmt durch das Gebet der Kirche. (Spieker [5], S. 232)

Abend
 
Bring nichts dar, um Gott zu bestechen; denn er wird's nicht annehmen. Verlass dich nicht auf ein ungerechtes Opfer; denn der Herr ist ein Richter, und vor ihm gilt kein Ansehen der Person. Er hilft dem Armen ohne Ansehen der Person und erhört das Gebet des Unterdrückten. Er verachtet das Flehen der Waisen nicht noch die Witwe, wenn sie ihre Klage erhebt. Laufen ihr nicht die Tränen die Wangen hinunter, und richtet sich ihr Schreien nicht gegen den, der die Tränen fließen lässt? Wer Gott dient, den nimmt er mit Wohlgefallen an, und sein Gebet reicht bis in die Wolken. Das Gebet eines Demütigen dringt durch die Wolken, doch bis es dort ist, bleibt er ohne Trost, und er lässt nicht nach, bis der Höchste sich seiner annimmt.
Sir 35, 14-21 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abend Alternative Lesung
 
Des Gerechten Zunge ist kostbares Silber; aber der Gottlosen Verstand ist wie nichts. Des Gerechten Lippen erquicken viele; aber die Toren werden an ihrer Torheit sterben. Der Segen des HERRN allein macht reich, und nichts tut eigene Mühe hinzu. Ein Tor hat Lust an Schandtat, aber der einsichtige Mann an Weisheit. Was der Frevler fürchtet, das wird ihm begegnen; und was die Gerechten begehren, wird ihnen gegeben. Wenn das Wetter daherfährt, ist der Frevler nicht mehr; der Gerechte aber besteht ewiglich. Wie Essig den Zähnen und Rauch den Augen tut, so tut der Faule denen, die ihn senden. Die Furcht des HERRN mehrt die Tage; aber die Jahre der Gottlosen werden verkürzt. Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein. Der Weg des HERRN ist des Frommen Zuflucht; aber für die Übeltäter ist er Verderben. Der Gerechte wird nimmermehr wanken; aber die Frevler werden nicht im Lande bleiben.
Spr 10, 20-30 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-05-04
top

Impressum
Haftungsausschluss