Freitag

5. Mai 2017

 

MISERIKORDIAS DOMINI
Der gute Hirte

 

Predigttext

 

Hes 34, 1-2 (3-9) 10-16.31 (III. Reihe)
Joh 10, 11-16 (27-30) (Rev. III)

Wochenspruch

 

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben

Wochenlied

 

Der Herr ist mein getreuer Hirte (EG 274)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Und} als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg. Da sprach Jesus zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr euch alle ärgern an mir; denn es steht geschrieben: »Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.« Wenn ich aber auferstanden bin, will ich vor euch hingehen nach Galiläa. Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Wenn sich auch alle an dir ärgern, so will ich doch mich niemals ärgern. Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Petrus sprach zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen. Das Gleiche sagten auch alle Jünger.
Matth 26, 30-35 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das ist die Stunde der Versuchung für die Jünger: daß sie irre werden an ihrem Herrn. Aber wenn der große Hirte der Schafe wird ausgeführt werden von den Toten, dann wird Er vor ihnen herziehen und sie sammeln aus Zerstreuung, Furcht und Schrecken. (Spieker [5], S. 144)

Abend
 
{Und} ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David. Der wird sie weiden und soll ihr Hirte sein, und ich, der HERR, will ihr Gott sein. Und mein Knecht David soll der Fürst unter ihnen sein; das sage ich, der HERR. Und ich will einen Bund des Friedens mit ihnen schließen und alle bösen Tiere aus dem Lande ausrotten, dass sie sicher in der Steppe wohnen und in den Wäldern schlafen können. Ich will sie und alles, was um meinen Hügel her ist, segnen und auf sie regnen lassen zu rechter Zeit. Das sollen gnädige Regen sein, dass die Bäume auf dem Felde ihre Früchte bringen und das Land seinen Ertrag gibt, und sie sollen sicher auf ihrem Lande wohnen und sollen erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich ihr Joch zerbrochen und sie errettet habe aus der Hand derer, denen sie dienen mussten. Und sie sollen nicht mehr den Völkern zum Raub werden, und kein wildes Tier im Lande soll sie mehr fressen, sondern sie sollen sicher wohnen, und niemand soll sie schrecken. Und ich will ihnen eine Pflanzung aufgehen lassen zum Ruhm, dass sie nicht mehr Hunger leiden sollen im Lande und die Schmähungen der Völker nicht mehr ertragen müssen. Und sie sollen erfahren, dass ich, der HERR, ihr Gott, bei ihnen bin und dass die vom Hause Israel mein Volk sind, spricht Gott der HERR. Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR.
Hes 34, 23-31 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Schau des Propheten von der seligen Zukunft: die ganze Schöpfung wird eingeschlossen sein in den Friedensbund Gottes, wenn zur Endzeit der Hirt und König aller Welt erscheinen wird. Bereits beim Kommen Christi spüren alle "bösen Tiere" - Dämonen, losgebundene Elemente -, daß ihr Meister erschienen ist. An Pfingsten läßt Er Ströme der Gnade auf die Erde niederfließen wie fruchtbaren Regen. (Spieker [5], S. 145)
 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-03-13
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