Sonntag

7. Mai 2017

 

JUBILATE
Die neue Schöpfung

 

Predigttext

 

1. Mose 1, 1-4a.26-31a; 2, 1-4a (III. Reihe)
Spr 8, 22-36 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Wochenlied

 

Mit Freuden zart (EG 108)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Alttestamentliche Lesung   Alternative Alttestamentliche Lesung

Epistel   Evangelium   Abend

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Vorabend
 
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
1. Mose 1, 1-5 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Alttestamentliche Lesung
 
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte. Dies ist die Geschichte von Himmel und Erde, da sie geschaffen wurden.
1. Mose 1, 1-4a. 26-31; 2, 1-4a Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Alle Werke der Schöpfung entstehen und bestehen allein durch das Wort des Schöpfers. Alle Werke zielen hin auf die Erschaffung des Menschen. Dem Menschen ist das Bild Gottes vorgehalten in dem Angesichte Jesu Christi. (Spieker [5], S. 146)
 
Alternative Alttestamentliche Lesung
 
(Der HERR sprach zu Hiob:) [Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sage mir's, wenn du so klug bist!]
Kannst du die Bande des Siebengestirns zusammenbinden oder den Gürtel des Orion auflösen? Kannst du die Sterne des Tierkreises aufgehen lassen zur rechten Zeit oder die Bärin samt ihren Jungen heraufführen? Weißt du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde? Kannst du deine Stimme zu der Wolke erheben, dass dich die Menge des Wassers überströme? Kannst du die Blitze aussenden, dass sie hinfahren und sprechen zu dir: »Hier sind wir«? Wer hat dem Ibis Weisheit verliehen, und wer gab dem Hahn Einsicht? Wer ist so weise, dass er die Wolken zählen könnte? Wer schüttet die Krüge des Himmels aus, wenn der Erdboden hart wird, als sei er gegossen, und die Schollen fest aneinanderkleben?
Hiob 38, (4) 31-38 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wurde schon bei der mythischen Betrachtung der Sternbilder die Unbegreiflichkeit ihrer Ordnungen geahnt, so wird diese um so geheimnisvoller und wunderbarer, je weiter unsere Erkenntnis vordringt. Nur so viel ist im Glauben gewiß: das riesige Weltall mit seinen vielen Sonennsystemen ist dem  e i n e n  Willen unterworfen, der über alle Dinge Gewalt hat. (Spieker [5], S. 147)
 
Epistel
 
Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
1. Joh 5, 1-4 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Evangelium
 
(Jesus sprach:) Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.
Joh 15, 1-8 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Christus ist Ursprung und Mittler unsres geistlichen Lebens, "Frucht" erwächst nur aus der Gemeinschaft mit Ihm. Die Form, wie Er mit uns in Verbindung tritt, ist personenhaft: Er redet uns an im Wort und in den Sakramenten. Sein Wort deckt unsre Sünde auf, darum hat es die Kraft, uns zu reinigen. Insbesondere im heiligen Mahl teilt Er, der "wahrhaftige Weinstock", uns Sein gewandeltes Leben mit und läßt uns teilhaben an der Kraft Seiner Auferstehung. (Spieker, [5] S. 290)
 
Abend
 
Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag.
1. Mose 1, 6-8 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-03-13
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