Montag

13. Juni 2016

 

3. SONNTAG NACH TRINITATIS
Das Wort von der Versöhnung

 

Predigttext

 

1. Tim 1, 12-17 (II. Reihe)
Lk 15, 1-3.11b-32 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist

Wochenlied
oder

 

Allein zu dir, Herr Jesu Christ (EG 232)
Jesus nimmt die Sünder an (EG 353)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Morgen
 
Danach ging Jesus hinaus und sah einen Zöllner mit Namen Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach. Und Levi richtete ihm ein großes Mahl zu in seinem Haus, und viele Zöllner und andre saßen mit ihm zu Tisch. Und die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten murrten und sprachen zu seinen Jüngern: Warum eßt und trinkt ihr mit den Zöllnern und Sündern? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Gerechten.
Luk 5, 27-32 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Er hält Tischgemeinschaft mit uns - nicht mit Vollkommenen, sindern mit Sündern. Die ihr Gebrechen und Ungenügen fühlen - die sind geladen. Keiner, der in die Tischgemeinschaft Jesu aufgenommen wird, bleibt unverwandelt. Darum kann Er's wagen, mit Zöllnern und Sündern zu Tisch zu sitzen. (Spieker, [5] S. 190)
 
Abend
 
Nicht, daß du mich gerufen hättest, Jakob, oder daß du dich um mich gemüht hättest, Israel. Mir hast du nicht die Schafe deines Brandopfers gebracht noch mich geehrt mit deinen Schlachtopfern. Ich habe dir nicht Arbeit gemacht mit Opfergaben, habe dich auch nicht bemüht mit Weihrauch. Mir hast du nicht für Geld köstliches Gewürz gekauft, mich hast du mit dem Fett deiner Opfer nicht gelabt. Aber mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.
Jes 43, 22-25 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Alle menschlichen Versuche, Gott zu versöhnen, verfehlen ihr Ziel, jedes Opfer, sofern es eine verdienstliche Leistung des Menschen sein soll, ist eine Verirrung, denn wir und unsre Väter bleiben Gottes Schuldner. Gott allein macht sich zum Lastträger unsrer Schuld, Er tilgt aus freier Gnade unsre Sünden. (Spieker, [5] S. 192)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-05-03
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