Montag

20. Juni 2016

 

4. SONNTAG NACH TRINITATIS
Die Gemeinde der Sünder

 

Predigttext

 

Röm 14, 10-13 (II. Reihe)
1. Sam 24, 2b-20.23b (Rev II)

Wochenspruch

 

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Wochenlied

 

Komm in unsre stolze Welt (EG 428)
O Gott, du frommer Gott (EG 495)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
P. JordanUnd es begab sich eines Tages, als er lehrte, daß auch Pharisäer und Schriftgelehrte dasaßen, die gekommen waren aus allen Orten in Galiläa und Judäa und aus Jerusalem. Und die Kraft des Herrn war mit ihm, daß er heilen konnte. Und siehe, einige Männer brachten einen Menschen auf einem Bett; der war gelähmt. Und sie versuchten, ihn hineinzubringen und vor ihn zu legen. Und weil sie wegen der Menge keinen Zugang fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn durch die Ziegel hinunter mit dem Bett mitten unter sie vor Jesus. Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben. Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an zu überlegen und sprachen: Wer ist der, daß er Gotteslästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben als allein Gott? Als aber Jesus ihre Gedanken merkte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denkt ihr in euren Herzen? Was ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben - sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim! Und sogleich stand er auf vor ihren Augen und nahm das Bett, auf dem er gelegen hatte, und ging heim und pries Gott. Und sie entsetzten sich alle und priesen Gott und wurden von Furcht erfüllt und sprachen: Wir haben heute seltsame Dinge gesehen.
Luk 5, 17-26 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abend
 
Wer sich rächt, an dem wird sich der Herr wieder rächen und wird ihm seine Sünden auch anrechnen. Vergib deinem Nächsten, was er dir zuleide getan hat, so werden auch dir deine Sünden vergeben, wenn du darum betest. Ein Mensch hält gegen den andern am Zorn fest - und will bei dem Herrn Gnade suchen? Er ist unbarmherzig gegen seinesgleichen - und will für seine Sünden bitten? Er ist nur Fleisch und Blut und hält am Zorn fest - wer will denn ihm seine Sünden vergeben? Denk an das Ende und laß die Feindschaft fahren. Denk an das Verderben und an den Tod und bleibe bei den Geboten. Denk an die Gebote und laß deinen Groll gegen deinen Nächsten. Denk an den Bund des Höchsten und vergib, was dein Nächster gefehlt hat, ohne es zu wissen.
Sir 28, 1-9 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Schon der Fromme des Alten Bundes erkennt mit großer Klarheit, daß nur  d e r  bei Gott Gnade suchen darf, der versöhnlich ist gegen seinen Nächsten. Er richtet unsern Blick auf das Ende und gemahnt uns an den himmlischen Richter. (Spieker [5], S. 194)
 
oder
 
Wer seinen Nächsten verachtet, versündigt sich; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt! Die nach Bösem trachten, werden in die Irre gehen; die aber auf Gutes bedacht sind, werden Güte und Treue erfahren. Wo man arbeitet, da ist Gewinn; wo man aber nur mit Worten umgeht, da ist Mangel. Den Weisen ist ihr Reichtum eine Krone; aber die Narrheit der Toren bleibt Narrheit. Ein wahrhaftiger Zeuge rettet manchem das Leben; aber wer Lügen ausspricht, übt Verrat. Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt. Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens, daß man meide die Stricke des Todes. Wenn ein König viel Volk hat, das ist seine Herrlichkeit; wenn aber wenig Volk da ist, das bringt einen Fürsten ins Verderben. Wer geduldig ist, der ist weise; wer aber ungeduldig ist, offenbart seine Torheit. Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben; aber Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen. Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott. Der Gottlose besteht nicht in seinem Unglück; aber der Gerechte ist auch in seinem Tode getrost. Im Herzen des Verständigen ruht Weisheit, und inmitten der Toren wird sie offenbar. Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
Spr 14, 21-34 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-05-03
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