Freitag

23. Juni 2017

 

1. SONNTAG NACH TRINITATIS
Apostel und Propheten

 

Predigttext

 

5. Mose 6, 4-9 (III. Reihe)
Joh 5, 39-47 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich

Wochenlied

 

Nun bitten wir den Heiligen Geist (EG 124)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm   Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Es erhob sich auch ein Streit unter Jesu Jüngern {ihnen}, wer von ihnen als der Größte gelten sollte. Jesus {Er} aber sprach zu ihnen: Die Könige herrschen über ihre Völker, und ihre Machthaber lassen sich Wohltäter nennen. Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste und der Vornehmste wie ein Diener. Denn wer ist größer: der zu Tisch sitzt oder der dient? Ist's nicht der, der zu Tisch sitzt? Ich aber bin unter euch wie ein Diener. Ihr aber seid's, die ihr ausgeharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen. Und wie mir mein Vater das Reich bestimmt hat, so bestimme ich für euch, dass ihr essen und trinken sollt an meinem Tisch in meinem Reich und sitzen auf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.
Luk 22, 24-30 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Auch im Reiche Gottes gibt es Rangstufen, und der Dienstauftrag Christi schafft keine öde Gleichmacherei. Christus bleibt auch als der Dienende der König und Herr, der Seinen Getreuen die Teilnahme an Seinem Reich zuspricht. In diesem Reich liegt die wahre Größe im Dienen. (Spieker [5], S. 98)

Wochenspruch

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.
Luk 10, 16  Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Christus ist das Wort, das Gott selbst zu der Welt gesprochen hat. Wer dies "Wort des Vaters" in sich aufnimmt, der hat Gott selbst die Türe aufgetan; wer ihm widerspricht, kämpft gegen Gott. Das gleiche aber gilt von den Boten, die im Dienst und Auftrag des Herrrn Christus der Welt sagen, was sie gehört, gesehen und empfangen haben: sie fordern Gehör nicht für ihre Person, sondern für den Herrn, dem sie dienen; wer ihnen die Tür weist, hat nicht ihnen Schimpf angetan, sondern sich selber verschlossen für die befreiende und heilende Wahrheit. Nur wer von sich selber ganz frei geworden, von aller Eitelkeit und aller Herrschsucht gereinigt ist, nur mehr Gefäß und Vermittlung einer anvertrauten Wahrheit, kann diese Wahrheit glaubwürdig bezeugen mit dem vollen Gewicht ihres unerbittlichen Anspruchs.
(Spieker [5], S. 181)

 


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-05-04
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