Freitag

3. Juni 2016

 

1. SONNTAG NACH TRINITATIS
Apostel und Propheten

 

Predigttext

 

1. Joh 4, 16b-21 (II. Reihe)
1. Mose 18, 16-33 (Rev II)

Wochenspruch

 

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich

Wochenlied

 

Nun bitten wir den Heiligen Geist (EG 124)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Es erhob sich auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der Größte gelten solle. Er aber sprach zu ihnen: Die Könige herrschen über ihre Völker, und ihre Machthaber lassen sich Wohltäter nennen. Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener. Denn wer ist größer: der zu Tisch sitzt oder der dient? Ist's nicht der, der zu Tisch sitzt? Ich aber bin unter euch wie ein Diener. Ihr aber seid's, die ihr ausgeharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen. Und ich will euch das Reich zueignen, wie mir's mein Vater zugeeignet hat, daß ihr essen und trinken sollt an meinem Tisch in meinem Reich und sitzen auf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.
Luk 22, 24-30 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Auch im Reiche Gottes gibt es Rangstufen, und der Dienstauftrag Christi schafft keine öde Gleichmacherei. Christus bleibt auch als der Dienende der König und Herr, der Seinen Getreuen die Teilnahme an Seinem Reich zuspricht. In diesem Reich liegt die wahre Größe im Dienen. (Spieker [5], S. 98)

Abend
 
HERR, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen. Du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen; aber ich bin darüber zum Spott geworden täglich, und jedermann verlacht mich. Denn sooft ich rede, muß ich schreien; »Frevel und Gewalt!« muß ich rufen. Denn des HERRN Wort ist mir zu Hohn und Spott geworden täglich. Da dachte ich: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen predigen. Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer, in meinen Gebeinen verschlossen, daß ich's nicht ertragen konnte; ich wäre schier vergangen. Denn ich höre, wie viele heimlich reden: »Schrecken ist um und um!« »Verklagt ihn!« »Wir wollen ihn verklagen!« Alle meine Freunde und Gesellen lauern, ob ich nicht falle: »Vielleicht läßt er sich überlisten, daß wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.« Aber der HERR ist bei mir wie ein starker Held, darum werden meine Verfolger fallen und nicht gewinnen. Sie müssen ganz zuschanden werden, weil es ihnen nicht gelingt. Ewig wird ihre Schande sein und nie vergessen werden.
Jer 20, 7-11 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Prophet weiß etwas von der überwältigenden Macht des göttlichen Wortes; er hat etwas erfahren von der Not und den Leiden, in welche ihn der Glaubensgehorsam bringen wird; er kennt die Versuchung, die göttliche Stimme in sich selber zum Schweigen zu bringen. Aber Gott erweist sich ihm als zu mächtig, er muß dem Ruf gehorchen und darf erfahren, daß das Eintreten für Gottes Sache unüberwindlich macht. (Spieker [5], S. 94)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-05-03
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