Samstag

4. Juni 2016

 

1. SONNTAG NACH TRINITATIS
Apostel und Propheten

 

Predigttext

 

1. Joh 4, 16b-21 (II. Reihe)
1. Mose 18, 16-33 (Rev II)

Wochenspruch

 

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich

Wochenlied

 

Nun bitten wir den Heiligen Geist (EG 124)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Ich lasse euch aber wissen, liebe Brüder: Wie es um mich steht, das ist nur mehr zur Förderung des Evangeliums geraten. Denn daß ich meine Fesseln für Christus trage, das ist im ganzen Prätorium und bei allen andern offenbar geworden, und die meisten Brüder in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind um so kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu. Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht: diese aus Liebe, denn sie wissen, daß ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege; jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft. Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber.
Phil 1, 12-18a Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Was vor der Welt als Nachteil und Bedrohung erscheint, das muß der Sache Christi dienen, wenn es nur im Glauben ertragen wird. Selbst Eifersucht und Konkurrenzneid können den echten Zeugen Christi nicht beirren - wenn sie nur die Wirkung haben, daß die Verkündigung um so eifriger geschieht. Nicht das Schicksal des einzelnen Predigers, sondern die Sache Christi ist wichtig. (Spieker [5], S. 249)

Wochenspruch

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.
Luk 10, 16  Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Christus ist das Wort, das Gott selbst zu der Welt gesprochen hat. Wer dies "Wort des Vaters" in sich aufnimmt, der hat Gott selbst die Türe aufgetan; wer ihm widerspricht, kämpft gegen Gott. Das gleiche aber gilt von den Boten, die im Dienst und Auftrag des Herrrn Christus der Welt sagen, was sie gehört, gesehen und empfangen haben: sie fordern Gehör nicht für ihre Person, sondern für den Herrn, dem sie dienen; wer ihnen die Tür weist, hat nicht ihnen Schimpf angetan, sondern sich selber verschlossen für die befreiende und heilende Wahrheit. Nur wer von sich selber ganz frei geworden, von aller Eitelkeit und aller Herrschsucht gereinigt ist, nur mehr Gefäß und Vermittlung einer anvertrauten Wahrheit, kann diese Wahrheit glaubwürdig bezeugen mit dem vollen Gewicht ihres unerbittlichen Anspruchs.
(Spieker [5], S. 181)

 


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-05-03
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