Montag

10. Juli 2017

 

4. SONNTAG NACH TRINITATIS
Die Gemeinde der Sünder

 

Predigttext

 

1. Mose 50, 15-21 (III. Reihe)
Lk 6, 36-42 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Wochenlied

 

Komm in unsre stolze Welt (EG 428)
O Gott, du frommer Gott (EG 495)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
P. JordanUnd es begab sich eines Tages, als Jesus {er} lehrte, dass auch Pharisäer und Lehrer des Gesetzes dasaßen, die gekommen waren aus allen Dörfern in Galiläa und Judäa und aus Jerusalem. Und die Kraft des Herrn war mit ihm, dass er heilen konnte. Und siehe, einige Männer brachten einen Menschen auf einem Bett; der war gelähmt. Und sie versuchten, ihn hineinzubringen und vor ihn zu legen. Und weil sie wegen der Menge keinen Zugang fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn durch die Ziegel hinunter mit dem Bett mitten unter sie vor Jesus. Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben. Und die Schriftgelehrten und die Pharisäer fingen an zu überlegen und sprachen: Wer ist der, dass er Gotteslästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben als allein Gott? Als aber Jesus ihre Gedanken erkannte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denkt ihr in euren Herzen? Was ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat auf Erden, Sünden zu vergeben - sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim! Und sogleich stand er auf vor ihren Augen und nahm das Bett, auf dem er gelegen hatte, und ging heim und pries Gott. Und sie entsetzten sich alle und priesen Gott und wurden von Furcht erfüllt und sprachen: Wir haben heute seltsame Dinge gesehen.
Luk 5, 17-26 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abend
 
Wer sich rächt, an dem wird sich der Herr wieder rächen und wird ihm seine Sünden gewiss anrechnen. Vergib deinem Nächsten sein Unrecht, so werden auch dir deine Sünden vergeben, wenn du darum betest. Ein Mensch hält gegen den andern am Zorn fest - und will beim Herrn Heilung suchen? Er ist unbarmherzig gegen seinesgleichen - und will für seine eigenen Sünden bitten? Er ist nur Fleisch und hält am Zorn fest - wer will ihm dann seine Sünden vergeben? Denk an das Ende und lass die Feindschaft fahren! Denk an das Verderben und den Tod und bleibe bei den Geboten! Denk an die Gebote und zürne deinem Nächsten nicht! Denk an den Bund des Höchsten und vergib die Unwissenheit!
Sir 28, 1-7 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Schon der Fromme des Alten Bundes erkennt mit großer Klarheit, daß nur  d e r  bei Gott Gnade suchen darf, der versöhnlich ist gegen seinen Nächsten. Er richtet unsern Blick auf das Ende und gemahnt uns an den himmlischen Richter. (Spieker [5], S. 194)
 
oder
 
Wer seinen Nächsten verachtet, versündigt sich; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt! Die nach Bösem trachten, werden in die Irre gehen; die aber auf Gutes bedacht sind, werden Güte und Treue erfahren. Wo man arbeitet, da ist Gewinn; wo man aber nur mit Worten umgeht, da ist Mangel. Den Weisen ist ihr Reichtum eine Krone; aber die Narrheit der Toren bleibt Narrheit. Ein wahrhaftiger Zeuge rettet manchem das Leben; aber wer Lügen ausspricht, übt Verrat. Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt. Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens, dass man meide die Stricke des Todes. Wenn ein König viel Volk hat, das ist seine Herrlichkeit; wenn aber wenig Volk da ist, das bringt einen Fürsten ins Verderben. Wer geduldig ist, der ist weise; wer aber ungeduldig ist, offenbart seine Torheit. Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben; aber Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen. Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott. Der Gottlose besteht nicht in seinem Unglück; aber der Gerechte ist auch in seinem Tode getrost. Im Herzen des Verständigen ruht Weisheit, und inmitten der Toren wird sie offenbar. Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
Spr 14, 21-34 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-05-30
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