Dienstag

12. Juli 2016

 

7. SONNTAG NACH TRINITATIS
Am Tisch des Herrn

 

Predigttext

 

Apg 2, 41a.42-47 (II. Reihe)
2. Mose 16, 2-3.11-18 (Rev. II)

Wochenspruch

 

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen

Wochenlied

 

Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen (EG 200)
Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut (EG 326)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu laden; doch sie wollten nicht kommen. Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. Einige aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert. Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm die Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus! Da wird Heulen und Zähneklappern sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
Matth 22, 1-14 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Nachdem der Ruf Gottes von den Erstgeladenen verschmäht ward, ergeht die Einladung an solche, die in den Augen der zuerst Geladenen nicht würdig sind, sonder hereingerufen werden von den Straßen der Welt. Aber wer da meint, er könne kommen, wie er ist, ohne sich wandeln zu lassen, der gleicht dem Menschen, der ohne Feierkleidung an der königlichen Tafel Platz nimmt - er verfällt dem Gericht Gottes. (Spieker, [5] S. 288)

Abend
 
Wenn ihr zusammenkommt, so hält man da nicht das Abendmahl des Herrn. Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken. Habt ihr denn nicht Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich euch nicht. Wer nun unwürdig von dem Brot ißt oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch. Denn wer so ißt und trinkt, daß er den Leib des Herrn nicht achtet, der ißt und trinkt sich selber zum Gericht. Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen. Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden. Darum, meine lieben Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander. Hat jemand Hunger, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das andre will ich ordnen, wenn ich komme.
1.Kor 11, 20-22.27-34 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Geheimnis der Gegenwart des Herrn im heiligen Mahl nötigt, dies Mahl von allem andern irdischen Essen und Trinken zu unterscheiden - das hatte man in der Gemeinde zu Korinth vergessen. Der ganze Ernst des Gerichts steht vor uns auf durch die Gegenwart des Herrn. Der Glaubende empfängt die Frucht Seines Opfers: Vergebung, Leben und Seligkeit; der Selbstsichere und Ungläubige empfängt das Urteilüber sich selbst, weil er sich mitschuldig macht am Tode des Herrn. (Spieker, [5] S. 288)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-05-25
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