Montag

25. Juli 2016

 

9. SONNTAG NACH TRINITATIS
APOSTEL JAKOBUS DER ÄLTERE

Anvertraute Gaben

 

Predigttext

 

Röm 8, 28-39 (II. Reihe)
Jes 45, 4-7 (Rev. II)

Tagesspruch

 

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen und Heil verkündigen.

Tageslied

 

Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt (EG 154)
Ich lobe dich von ganzer Seelen (EG 250)
Herzlich tut mich erfreuen (EG 148, 1-3.9)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Epistel
 
Wir wissen, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluß berufen sind. Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, daß sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht. Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Röm 8, 28-32 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Von der Herrlichkeit der Berufung und Erwählung zur Jüngerschaft und der unlöslichen Verbundenheit mit Gott durch das Geschenk der Liebe Christi. (Spieker, [5] S. 346)

Evangelium
 
Da trat zu Jesus die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, fiel vor ihm nieder und wollte ihn um etwas bitten. Und er sprach zu ihr: Was willst du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine beiden Söhne sitzen in deinem Reich einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken. Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wißt nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie antworteten ihm: Ja, das können wir. Er sprach zu ihnen: Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken, aber das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben, steht mir nicht zu. Das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist von meinem Vater.
Matth 20, 20-23 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Weg zur Höhe führt nur durch die Tiefe, und der Gang zur Krone ist ein Gang durch Kreuz und Leiden. Wer nicht bereit ist, den Kelch zu trinken, den derHerr trank, und sich mit der Taufe taufen zu lassen, mit der der Herr getauft wurde, wird nie seiner Herrlichkeit teilhaftig werden.
(Spieker, [5] S. 346 f.)


Abend
 
Wenn du die Brüder dies lehrst, so wirst du ein guter Diener Christi Jesu sein, auferzogen in den Worten des Glaubens und der guten Lehre, bei der du immer geblieben bist. Die ungeistlichen Altweiberfabeln aber weise zurück; übe dich selbst aber in der Frömmigkeit! Denn die leibliche Übung ist wenig nütze; aber die Frömmigkeit ist zu allen Dingen nütze und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens. Das ist gewißlich wahr und ein Wort, des Glaubens wert. Denn dafür arbeiten und kämpfen wir, weil wir unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen. Dies gebiete und lehre. Niemand verachte dich wegen deiner Jugend; du aber sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit. Fahre fort mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren, bis ich komme. Laß nicht außer acht die Gabe in dir, die dir gegeben ist durch Weissagung mit Handauflegung der Ältesten. Dies laß deine Sorge sein, damit gehe um, damit dein Fortschreiten allen offenbar werde. Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! Denn wenn du das tust, wirst du dich selbst retten und die, die dich hören.
1.Tim 4, 6-16 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wem ein Amt in der Kirche übertragen ist, der ist eingesetzt als Haushalter Gottes. Er ist um so strenger in seinem Haushalten gefordert, als es ja nicht irdische Güter, sondern Gottes Geheimnisse sind, die er zu verwalten hat. Niemand sollte ein Amt in der Kirche übernehmen, dem nicht durch Handauflegung, Fürbitte und Verheißungswort kund getan wäre, daß Gott ihm mit diesem Amt auch die Gabe Seines Heiligen Geistes mitteilen will. Solche Amtsgnade ist kein ruhender Besitz, sie muß immer wieder neu erbeten werden. Deshalb mahnt der Apostel seinen jungen Bruder zur Treue in der Vorlesung heiliger Schriften, in der Seelsorge, in der Verkündigung. (Spieker [5], S. 226 f.)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-06-28
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