Dienstag

26. Juli 2016

 

9. SONNTAG NACH TRINITATIS
Anvertraute Gaben

 

Predigttext

 

Phil 3, 7.11 (12-14) (II. Reihe)
Mt 13, 44-46 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. Luk 12, 48

Wochenlied

 

Ich weiß, mein Gott, daß all mein Tun (EG 497)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Als die sieben Tage um waren, geschah des HERRN Wort zu mir: Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Du wirst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie in meinem Namen warnen. Wenn ich dem Gottlosen sage: Du mußt des Todes sterben! und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, - so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet. Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so werde ich ihn zu Fall bringen, und er muß sterben. Denn weil du ihn nicht gewarnt hast, wird er um seiner Sünde willen sterben müssen, und seine Gerechtigkeit, die er getan hat, wird nicht angesehen werden; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wenn du aber den Gerechten warnst, daß er nicht sündigen soll, und er sündigt auch nicht, so wird er am Leben bleiben; denn er hat sich warnen lassen, und du hast dein Leben errettet.
Hes 3, 16-21 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Im Gericht Gottes wird nicht bloß offenbar werden, was Menschen selber gesündigt haben, sondern es wird auch an den Tag kommen, ob die Boten Gottes ihre Pflicht getan haben. Die Kirche Christi hat ein Wächteramt in dem Volk, unter das sie gestellt ist. Sie wird nicht gestraft dafür, daß das Volk ihr Wort nicht annimmt, aber sie wird als schuldig erkannt, wenn ihre Diener aus Mutlosigkeit oder Verzweiflung geschwiegen haben. (Spieker [5], S. 66)

Abend
 
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangennehmen. Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das eine wie das andere zunichte machen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe. Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. Wißt ihr nicht, daß eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! Oder wißt ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden ein Fleisch sein«. Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm. Flieht die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, bleiben außerhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.
1.Kor 6, 12-20 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Menschenleib - Tempel des Heiligen Geistes, irdische Behausung für das Walten heiliger Gotteskräfte in der Welt. Darum geben wir dem Leib seine Ehre. Wie in einem Tempel der Lobpreis Gottes kund wird, so ist uns durch unsern Leib ein Mittel geschenkt, durch welches wir Gott dienen und Ihn ehren und preisen können. (Spieker [5], S. 216)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-06-28
top

Impressum
Haftungsausschluss