Donnerstag

28. Juli 2016

 

9. SONNTAG NACH TRINITATIS
Anvertraute Gaben

 

Predigttext

 

Phil 3, 7.11 (12-14) (II. Reihe)
Mt 13, 44-46 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. Luk 12, 48

Wochenlied

 

Ich weiß, mein Gott, daß all mein Tun (EG 497)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern laßt euch vom Geist erfüllen. Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Eph 5, 15-20 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Vorsicht des Wandels und die Nüchternheit der Zeitbeurteilung, die sich fernhält von allem Rausch und aller trügerischen Hoffnung, schließt nicht den Aufschwung eines gotterfüllten Herzens aus, welches allzeit Gott in der Gemeinde dankt und lobsingt für geistliche und leibliche Wohltat und der gegenseitigen Aufrichtung durch den Trost des Glaubens dient. (Spieker [5], S. 288)

Abend
 
Daß ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muß es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! Täte ich's aus eigenem Willen, so erhielte ich Lohn. Tue ich's aber nicht aus eigenem Willen, so ist mir doch das Amt anvertraut. Was ist denn nun mein Lohn? Daß ich das Evangelium predige ohne Entgelt und von meinem Recht am Evangelium nicht Gebrauch mache. Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden - obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin -, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden - obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi -, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.
1.Kor 9, 16-23 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Apostel besitzt klare apostolische Rechte auch hinsichtlich seines Unterhalts. Aber er macht von ihnen keinen Gebrauch, denn er will auch in den Fragen des Lebensunterhalts die volle Freiheit seines missionarischen Dienstes bewahren - jene königliche Freiheit, in der er sich allein an das Gesetz Christi gebunden weiß. Die Diener der Kirche tun gut, wenn sie sich immer wieder daran erinnern lassen, daß die Verkündigung des Evangeliums in besonderen Zeiten und Lagen auch den Verzicht auf klar erworbene Rechte fordern kann. (Spieker [5], S. 295)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-06-28
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