Montag

4. Juli 2016

 

6. SONNTAG NACH TRINITATIS
APOSTEL THOMAS

Botschafter an Christi Statt

 

Predigttext

 

2. Kor 4, 1-6 (II. Reihe)
Joh 20, (19-20) 24-29 (Rev. II)

Tagesspruch

 

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten,
die da Frieden verkündigen, Gutes predigen und Heil verkündigen.
(Jes 52, 7) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Tageslied

 

Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt (EG 154)
Ich lobe dich von ganzer Seelen (EG 250)
Halt im Gedächtnis Jesus Christ (EG 405, 1-3.6)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Epistel
 
Darum, weil wir dieses Amt haben nach der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, werden wir nicht müde, sondern wir meiden schändliche Heimlichkeit und gehen nicht mit List um, fälschen auch nicht Gottes Wort, sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott. Ist nun aber unser Evangelium verdeckt, so ist's denen verdeckt, die verloren werden, den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, daß sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, daß er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.
2.Kor 4, 1-6 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Gott hat die Apostel erweckt zum Zeugnis von der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi. (Spieker, S. 319)

Evangelium
 
Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. Und wo ich hingehe, den Weg wißt ihr. Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Joh 14, 1-6 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abend
 
Ich will euch, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber lassen, daß unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das Meer und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus.
[Aber an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste erschlagen. Das ist aber geschehen uns zum Vorbild, damit wir nicht am Bösen unsre Lust haben, wie jene sie hatten. Werdet auch nicht Götzendiener, wie einige von ihnen es wurden, wie geschrieben steht: »Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu tanzen.« Auch laßt uns nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben: und an einem einzigen Tag kamen dreiundzwanzigtausend um.]
1.Kor 10, 1-4 (5-8) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Obwohl die Väter in der Wüste hohe Gnadengaben empfangen haben - die "Taufe" im Roten Meer, die wunderbare Speisung in der Wüste durch das Manna, Wasser aus dem Felsen -, hat sie doch Gottes Gericht ereilt, wil ihr fleischliches Gelüst und abgöttisches Wesen den Zorn Gottes reizte. Das ist der Gemeinde zur Warnung geschehn, damit sie sich hüte vor falscher Sicherheit, wachsam sei gegenüber Versuchungen und sich demütig der Treue Gottes anvertraue.(Spieker, [5] S. 224)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-05-25
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