Donnerstag

17. August 2017

 

9. SONNTAG NACH TRINITATIS
Anvertraute Gaben

 

Predigttext

 

Jer 1, 4-10 (III. Reihe)
Phil 3, (4b-6) 7-14) (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

Wochenlied

 

Ich weiß, mein Gott, daß all mein Tun (EG 497)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Eph 5, 15-20 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Vorsicht des Wandels und die Nüchternheit der Zeitbeurteilung, die sich fernhält von allem Rausch und aller trügerischen Hoffnung, schließt nicht den Aufschwung eines gotterfüllten Herzens aus, welches allzeit Gott in der Gemeinde dankt und lobsingt für geistliche und leibliche Wohltat und der gegenseitigen Aufrichtung durch den Trost des Glaubens dient. (Spieker [5], S. 288)

Abend
 
{Denn} dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! Tue ich's freiwillig, so wird's mir gelohnt. Tue ich's aber unfreiwillig, so ist mir das Amt doch anvertraut. Was ist denn nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium predige ohne Entgelt, sodass ich von meinem Recht am Evangelium nicht Gebrauch mache. Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, auf dass ich möglichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen unter dem Gesetz bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden - obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin-, damit ich die unter dem Gesetz gewinne. Denen ohne Gesetz bin ich wie einer ohne Gesetz geworden - obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz vor Christus -, damit ich die ohne Gesetz gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, auf dass ich an ihm teilhabe.
1. Kor 9, 16-23 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Apostel besitzt klare apostolische Rechte auch hinsichtlich seines Unterhalts. Aber er macht von ihnen keinen Gebrauch, denn er will auch in den Fragen des Lebensunterhalts die volle Freiheit seines missionarischen Dienstes bewahren - jene königliche Freiheit, in der er sich allein an das Gesetz Christi gebunden weiß. Die Diener der Kirche tun gut, wenn sie sich immer wieder daran erinnern lassen, daß die Verkündigung des Evangeliums in besonderen Zeiten und Lagen auch den Verzicht auf klar erworbene Rechte fordern kann. (Spieker [5], S. 295)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-06-30
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