Samstag

20. August 2016

 

12. SONNTAG NACH TRINITATIS
Die große Krankenheilung

 

Predigttext

 

Apg 9, 1-9 (10-20) (II. Reihe)
Lk 13, 10-17 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen

Wochenlied

 

Nun lob, mein Seel, den Herren (EG 289)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm   Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
So spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen. Denn ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen; sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten und der Lebensodem, den ich geschaffen habe. Ich war zornig über die Sünde ihrer Habgier und schlug sie, verbarg mich und zürnte. Aber sie gingen treulos die Wege ihres Herzens. Ihre Wege habe ich gesehen, aber ich will sie heilen und sie leiten und ihnen wieder Trost geben; und denen, die da Leid tragen, will ich Frucht der Lippen schaffen. Friede, Friede denen in der Ferne und denen in der Nähe, spricht der HERR; ich will sie heilen. Aber die Gottlosen sind wie das ungestüme Meer, das nicht still sein kann und dessen Wellen Schlamm und Unrat auswerfen. Die Gottlosen haben keinen Frieden, spricht mein Gott.
Jes 57, 15-19 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Gott gibt uns die Freiheit auch zum Ungehorsam. Er läßt uns unsre verkehrten Wege wandeln und verbirgt sich vor uns, bis wir wieder umkehren wie der verlorene Sohn, der die bitteren Früchte seiner Sünde geschmeckt hat. Dann will Er sich zu uns neigen und uns spüren lassen, daß von Seinem Angesicht ein Odem weht, der uns mit neuen Kräften erfüllt. (Spieker [5], S. 238)

Wochenspruch
 
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jes 42, 3 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das geknickte Rohr, der glimmende Docht: das zwiefache Bild für alles, was schwach, gefährdet, gebrechlich, »halbe Kraft« ist. Die Kraft des gesunden Lebens zu wenden an die Erhaltung und Pflege des schwachen »lebensunwerten« Lebens, ist gar nicht menschlich-vernünftig, und die Selbsterhaltung des gesunden Lebens setzt solcher »Verschwendung« notwendige Grenzen. Aber eben diese »Verschwendung« gehört zu dem Wesen Christi. Wir können nicht aufhören, im Dienst an den Schwachen, Alten, Siechen das Wunder der Liebe Christi zu bezeugen. (Spieker [5], S. 238)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-06-28
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