Samstag

27. August 2016

 

13. SONNTAG NACH TRINITATIS
Der barmherzige Samariter

 

Predigttext

 

1. Joh 4, 7-12 (II. Reihe)
3. Mose 19, 1-13..18.33-34 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan

Wochenlied

 

Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ (EG 343)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm   Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Judas, ein Knecht Jesu Christi und Bruder des Jakobus, an die Berufenen, die geliebt sind in Gott, dem Vater, und bewahrt für Jesus Christus: Gott gebe euch viel Barmherzigkeit und Frieden und Liebe! Ihr aber, meine Lieben, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben, und betet im heiligen Geist, und erhaltet euch in der Liebe Gottes, und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben. Und erbarmt euch derer, die zweifeln; andere reißt aus dem Feuer und rettet sie; anderer erbarmt euch in Furcht und haßt auch das Gewand, das befleckt ist vom Fleisch. Dem aber, der euch vor dem Straucheln behüten kann und euch untadelig stellen kann vor das Angesicht seiner Herrlichkeit mit Freuden, dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.
Jud 1.2.20-25 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Es liegt alles daran, daß wir aus der Liebe Gottes nicht herausfallen, sondern uns gründen auf das feste Fundament unseres christlichen Glaubens, daß wir die Verbindung zur himmlischen Welt festhalten im Gebet und im Gericht die Barmherzigkeit Gottcs erwarten. Nur wer selber feststeht, kann andere retten, sie ihrer Gefährdung entreißen wie ein schon angekohltes Holz aus dem Feuer. (Spieker [5], S. 286)

Wochenspruch
 
Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Matth 25, 40 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Nicht was ihr gedacht, empfunden, gewollt oder euch vorgenommen habt, nur was ihr getan habt in leibhafter Wirklichkeit, »gilt«. Wem getan? »Einem«, nicht irgendeinem, bei dem es dir einfiel, sondern dem Einen, der gerade dein Nächster geworden ist, bei dem es vielleicht gerade gar keinen Dank, keine Ehre, keinen Lohn einträgt. Was getan? Das eine Kleine, Bescheidene, Selbstverständliche, dessen er bedurfte und das du ihm schuldig warst. Wie viel von solcher kleinen Liebe wir an den Brüdern Christi getan haben oder nicht getan haben, danach werden wir gewogen. Alles andere ( a l l e s  andere!) ist gleichgültig! (Spieker [5], S. 242)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-06-28
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