Mittwoch

30. August 2017

 

11. SONNTAG NACH TRINITATIS
Pharisäer und Zöllner

 

Predigttext

 

2. Sam 12, 1-10. 13-15a (III. Reihe)
Hiob 23 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade

Wochenlied

 

Aus tiefer Not schrei ich zu dir (EG 299)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
P. JordanJesus {Und er} stand auf und ging von dort in das Gebiet von Tyrus. Und er ging in ein Haus und wollte es niemanden wissen lassen und konnte doch nicht verborgen bleiben; sondern alsbald hörte eine Frau von ihm, deren Töchterlein einen unreinen Geist hatte. Und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen - die Frau war aber eine Griechin aus Syrophönizien - und bat ihn, dass er den Dämon aus ihrer Tochter austreibe. Jesus aber sprach zu ihr: Lass zuvor die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, dass man den Kindern das Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Herr, aber doch essen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder. Und er sprach zu ihr: Um dieses Wortes willen geh hin, der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren. Und sie ging hin in ihr Haus und fand das Kind auf dem Bett liegen, und der Dämon war ausgefahren.
Mark 7, 24-30 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abend
 
Als {aber} der König David nach Bahurim kam, siehe, da kam ein Mann von dort heraus, vom Geschlecht des Hauses Saul, der hieß Schimi, der Sohn Geras; der kam heraus und fluchte und warf mit Steinen nach David und allen Knechten des Königs David, obwohl das ganze Kriegsvolk und alle Helden zu seiner Rechten und Linken waren. So aber rief Schimi, als er fluchte: Hinaus, hinaus, du Bluthund, du ruchloser Mann! Der HERR hat über dich gebracht alles Blut des Hauses Sauls, an dessen statt du König geworden bist. Jetzt hat der HERR das Königtum gegeben in die Hand deines Sohnes Absalom; und siehe, nun steckst du in deinem Unglück, denn du bist ein Bluthund. Aber Abischai, der Sohn der Zeruja, sprach zu dem König: Sollte dieser tote Hund meinem Herrn, dem König, fluchen dürfen? Ich will hingehen und ihm den Kopf abschlagen. Der König sprach: Ihr Söhne der Zeruja, was hab ich mit euch zu schaffen? Lasst ihn fluchen; wenn der HERR ihm geboten hat: Fluche David!, wer darf dann sagen: Warum tust du das? Und David sprach zu Abischai und zu allen seinen Knechten: Siehe, mein Sohn, der von meinem Leibe gekommen ist, trachtet mir nach dem Leben; warum nicht auch jetzt der Benjaminiter? Lasst ihn ruhig fluchen, denn der HERR hat's ihm geboten. Vielleicht wird der HERR mein Elend ansehen und mir mit Gutem vergelten sein heutiges Fluchen. So ging David mit seinen Leuten des Weges; aber Schimi ging am Hang des Berges entlang, neben ihm her, und fluchte und warf mit Steinen nach ihm und bewarf ihn mit Erdklumpen. Und der König kam mit allem Volk, das bei ihm war, müde an den Jordan und ruhte dort aus. Aber Absalom und alles Volk, die Männer Israels, kamen nach Jerusalem und Ahitofel mit ihm. Als aber Huschai, der Arkiter, Davids Freund, zu Absalom hineinkam, rief er Absalom zu: Es lebe der König! Es lebe der König! Absalom aber sprach zu Huschai: Ist das deine Treue zu deinem Freunde? Warum bist du nicht mit deinem Freunde gezogen?
2. Sam 16, 5-17 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
David läßt sich durch das Unglück vor Gott stellen und hält der Heimsuchung stand als Seinem Gericht. Darum nimmt er auch die Schmähworte seines Verfolgers hin: »Laßt ihn fluchen; denn der HERR hat ihm geboten.« Darin zeigt sich seine Demut als echt, daß er auch im Gericht nicht aufhört, an Gott zu glauben. Er weiß sich mit seinem Verkläger in Gottes Hand und glaubt auch jetzt an Seine Treue. (Spieker [5], S. 237)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-06-30
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