Dienstag

8. August 2017

 

8. SONNTAG NACH TRINITATIS
Früchte des Geistes

 

Predigttext

 

Jes 2, 1-5 (III. Reihe/Rev. III)

Wochenspruch

 

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit

Wochenlied

 

O gläubig Herz, gebenedei (EG 318)


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Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
O ihr Korinther, unser Mund hat sich euch gegenüber aufgetan, unser Herz ist weit geworden. Eng ist nicht der Raum, den ihr in uns habt; eng aber ist's in euren Herzen. Gebt uns, was wir euch geben - ich rede wie zu meinen Kindern -, und macht auch ihr euer Herz weit. Zieht nicht unter fremdem Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat Gerechtigkeit zu schaffen mit Gesetzlosigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus überein mit Beliar? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen? Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott sprach: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.« Darum »geht weg von ihnen und sondert euch ab«, spricht der Herr; »und rührt nichts Unreines an, so will ich euch annehmen und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein«, spricht der allmächtige Herr.
[Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.]
2. Kor 6, 11-18 (7, 1) Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Gemeinde ist der Tempel des lebendigen Gottes, in ihr ist Christus gegenwärtig, sie ist als Sakramentsgemeinde »Gemeinschaft am Heiligen«. Das gibt ihr jene innere Geladenheit, we1che alle Kräfte abstößt, die nicht christusgemäß sind. Der Christusgeist, der in ihr wirksam ist, fordert die radikale Lösung von Mächten und Kreisen, die christusfeindlich sind. (Spieker [5], S. 290)

Abend
 
(Aus der Feldpredigt:) Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück. Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch! Und wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben, die ihnen Liebe erweisen. Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Das tun die Sünder auch. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr etwas zu bekommen hofft, welchen Dank habt ihr davon? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das Gleiche zurückbekommen. Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
Luk 6, 27-35 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-06-30
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