Montag

12. September 2016

 

16. SONNTAG NACH TRINITATIS
Der starke Trost

 

Predigttext

 

2. Tim 1, 7-10 (II. Reihe)
2. Kön 4, 18-37 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium

Wochenlied

 

O Tod, wo ist Dein Stachel nun (EG 113)
Was mein Gott will (EG 364)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Denn} indem ihr {nun} frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. Ich muß menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden. Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun damals für Frucht? Solche, deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende derselben ist der Tod. Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, daß ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
Röm 6, 18-23 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Vor uns steht das Entweder-Oder: auf der einen Seite die »Freiheit« des Sich-auslebens, die in Wahrheit Knechtschaft der Sinne und Triebe ist - nur mit Scham kannst du daran gedenken, daß du selber auf diesem Wege warst, du hast erkannt, daß es ein Weg der Erniedrigung und Selbstzerstörung war; auf der andern Seite der Dienst Gottes in Zucht und Gehorsam, Ordnung und Klarheit auch der Sinne und Gedanken, und als Gabe und Frucht das ewige Leben. (Spieker [5], S. 215)

Abend
 
Siehe, selig ist der Mensch, den Gott zurechtweist; darum widersetze dich der Zucht des Allmächtigen nicht. Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt, und seine Hand heilt. In sechs Trübsalen wird er dich erretten, und in sieben wird dich kein Übel anrühren. In der Hungersnot wird er dich vom Tod erlösen und im Kriege von des Schwertes Gewalt. Er wird dich verbergen vor der Geißel der Zunge, daß du dich nicht fürchten mußt, wenn Verderben kommt. Über Verderben und Hunger wirst du lachen und dich vor den wilden Tieren im Lande nicht fürchten. Denn dein Bund wird sein mit den Steinen auf dem Felde, und die wilden Tiere werden Frieden mit dir halten, und du wirst erfahren, daß deine Hütte Frieden hat, und wirst deine Stätte überschauen und nichts vermissen, und du wirst erfahren, daß deine Kinder sich mehren und deine Nachkommen wie das Gras auf Erden sind, und du wirst im Alter zu Grabe kommen, wie Garben eingebracht werden zur rechten Zeit. Siehe, das haben wir erforscht, so ist es; darauf höre und merke du dir's.
Hiob 5, 17-27 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Worte aus den Reden eines der Hiob-Freunde empfangen erst ihre volle Golddeckung, seitdem Jesus Christus zwischen Gott und uns Frieden gemacht hat. So ist Leiden nicht mehr Walten des göttlichen Zorns, sondern Heimsuchung des Vaters, der Sein Kind liebhat und züchtigt. Es erfährt, daß Leid und Trübsal es nicht von Gott trennen, sondern daß ihm mitten in der Angst der Trost Gottes nahe ist. (Spieker [5], S. 256)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-07-26
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