Donnerstag

15. September 2016

 

16. SONNTAG NACH TRINITATIS
Der starke Trost

 

Predigttext

 

2. Tim 1, 7-10 (II. Reihe)
2. Kön 4, 18-37 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium

Wochenlied

 

O Tod, wo ist Dein Stachel nun (EG 113)
Was mein Gott will (EG 364)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Denn} ich weiß, daß mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, wie ich sehnlich warte und hoffe, daß ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern daß frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll. Denn es setzt mir beides hart zu: ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben, um euretwillen. Und in solcher Zuversicht weiß ich, daß ich bleiben und bei euch allen sein werde, euch zur Förderung und zur Freude im Glauben, damit euer Rühmen in Christus Jesus größer werde durch mich, wenn ich wieder zu euch komme.
Phil 1, 19-26 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Geheimnis des Apostels: daß ihm alles zum Heil ausschlagen muß. es sei Leben oder Tod. Seine Lebensmitte heißt Christus, deshalb ist Sterben für ihn nicht Lebensverlust. sondern Gewinn. Aber wie ein Soldat auf seinem Posten zu bleiben hat, so hat der Apostel auszuharren in seiner irdischen Existenz. solange es Gott gefällt und sie der Förderung der Gemeinde dient. (Spieker [5], S. 250)
 
Abend
 
{Er} Abraham hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, daß er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist: »So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.« Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wußte aufs allergewisseste: was Gott verheißt, das kann er auch tun. Darum ist es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet worden«. Daß es ihm zugerechnet worden ist, ist aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.
Röm 4, 18-25 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abraham traut Gott zu, daß Er Totes zum Leben erwecken kann. Darum ist er das Vorbild aller Glaubenden. Wir glauben, daß Gott uns aus Sünden auferwecken und mit Christus in ein neues Leben rufen kann. (Spieker [5], S. 191)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-07-26
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