Dienstag

20. September 2016

 

17. SONNTAG NACH TRINITATIS
Sieghafter Glaube

 

Predigttext

 

Röm 10, 9-17 (18) (II. Reihe)
Gal 3, 26-29 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat

Wochenlied

 

Such, wer da will, ein ander Ziel (EG 346)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen

Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Gruß zuvor! Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, und wißt, daß euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei. Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.
[Ein solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen werde. Ein Zweifler ist unbeständig auf allen seinen Wegen. Ein Bruder aber, der niedrig ist, rühme sich seiner Höhe; wer aber reich ist, rühme sich seiner Niedrigkeit, denn wie eine Blume des Grases wird er vergehen. Die Sonne geht auf mit ihrer Hitze, und das Gras verwelkt, und die Blume fällt ab, und ihre schöne Gestalt verdirbt: so wird auch der Reiche dahinwelken in dem, was er unternimmt.]
Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.
Jak 1, 1-6 (7-11) 12-13 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Der rechte Gottesstreiter steht immer im Kampf. Er sieht Leiden, Trübsal, Schicksalsschläge nicht als lebenshemmend, sondern als lebensfördernd an, weil aus ihnen Glaube und Geduld hervorgehn. Freilich gehört dazu eine besondere Weisheit, ein »von Gott geläutertes Denken«, welches seinen Maßstab gewinnt an Christi Kreuz und weiß, daß Kreuz und Krone zusammengehören. (Spieker [5], S. 257)

Abend

Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak, als er versucht wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, als er schon die Verheißung empfangen hatte und ihm gesagt worden war: »Was von Isaak stammt, soll dein Geschlecht genannt werden.« Er dachte: Gott kann auch von den Toten erwecken; deshalb bekam er ihn auch als Gleichnis dafür wieder. Durch den Glauben segnete Isaak den Jakob und den Esau im Blick auf die zukünftigen Dinge. Durch den Glauben segnete Jakob, als er starb, die beiden Söhne Josefs und neigte sich anbetend über die Spitze seines Stabes. Durch den Glauben redete Josef, als er starb, vom Auszug der Israeliten und befahl, was mit seinen Gebeinen geschehen solle.
Hebr. 11, 17-22 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Väter handeln im Glauben an die Allmacht Gottes, der aus dem Tode zum Leben erwecken kann. Sie trauen auf die Welt des Unsichtbaren und schaueen im Glauben das zukünftige Heil. (Spieker [5], S. 315)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-07-26
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