Donnerstag

21. September 2017

 

14. SONNTAG NACH TRINITATIS
EVANGELIST MATTHÄUS

Apostel und Evangelisten

 

Predigttext

 

Hes 3, 4-11 (III. Reihe)
Mt 9, 9-13 (Rev. III)

Tagesspruch

 

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen und Heil verkündigen.

Tageslied

 

Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt (EG 154)
Ich lobe dich von ganzer Seelen (EG 250)
Mir nach, spricht Christus, unser Held (EG 385, 1.2.5.6)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Alttestamentliche Lesung
 
Die den Herrn fürchten, glauben seinem Wort; und die ihn lieben, bleiben auf seinen Wegen. Die den Herrn fürchten, tun, was ihm gefällt; und die ihn lieben, sättigen sich an seinem Gesetz. Die den Herrn fürchten, machen ihr Herz bereit und demütigen sich vor ihm und sagen: Wir wollen lieber in die Hände des Herrn fallen als in die Hände der Menschen; denn seine Barmherzigkeit ist ja so groß wie er selbst.
Sir 2, 15-18 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Alternative Alttestamentliche Lesung
 
Der HERR {Und er} sprach zu mir: Du Menschenkind, geh hin zum Hause Israel und verkündige ihnen meine Worte. Denn ich sende dich ja nicht zu einem Volk, das unbekannte Worte und eine fremde Sprache hat, sondern zum Hause Israel, nicht zu vielen Völkern, die unbekannte Worte und eine fremde Sprache haben, deren Worte du nicht verstehen könntest. Und wenn ich dich zu solchen sendete, würden sie dich gern hören. Aber das Haus Israel will dich nicht hören, denn sie wollen mich nicht hören; denn das ganze Haus Israel hat eine harte Stirn und ein verstocktes Herz. Siehe, ich habe dein Angesicht so hart gemacht wie ihr Angesicht und deine Stirn so hart wie ihre Stirn. Ja, ich habe deine Stirn so hart wie einen Diamanten gemacht, der härter ist als ein Kieselstein. Darum fürchte dich nicht, entsetze dich auch nicht vor ihnen; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, alle meine Worte, die ich dir sage, die fasse mit dem Herzen und nimm sie zu Ohren! Und geh hin zu den Weggeführten deines Volks und verkündige ihnen und sprich zu ihnen: »So spricht Gott der HERR!«, sie hören oder lassen es.
Hes 3, 4-11 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Epistel
 
Ihr {aber} seid der Leib Christi und jeder Einzelne ein Glied. Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann gab er die Kraft, Wunder zu tun, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede. Sind sie denn alle Apostel? Sind sie alle Propheten? Sind sie alle Lehrer? Haben sie alle die Kraft, Wunder zu tun, haben sie alle Gaben, gesund zu machen? Reden sie alle in Zungen? Können sie alle auslegen? Strebt aber nach den größeren Gaben!
1. Kor 12, 27-31a Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Zu dem Geheimnis der Kirche gehört die Einheit in der Mannigfaltigkeit. Es mag sein, daß die »Welt« nur eine Einheit errreichen kann auf dem Wege, daß sie alles unter eine Form prägt und einförmig macht. In der Kirche Christi ist es anders. Der e i n e Geist, der sie erfüllt, bringt eine Vielheit von Gaben mit sich. Ja, gerade die Vielheit der Gaben ist der deutlichste Beweis für die Kraft und Gewalt des e i n e n Geistes. (Spieker [5], S. 351)

Evangelium
 
{Und} als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? Als das Jesus hörte, sprach er: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
Matth 9, 9-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Erst da, wo die Sünde von Christus aufgedeckt wird, bricht der Hunger nach dem Heil auf. Christus aber, vor dem alle unsere Sünde ins Licht tritt, stößt uns nicht von sich. Er setzt sich zu den Sündern und isset mit ihnen, Er macht sich mit ihnen gemein, ja Er wird selber zur Sünde für sie. Er fordert nicht nur unsere Hingabe, sondern Er gibt sich selber für uns. Seine Hingabe geht unserer Hingabe voraus und wird für uns zur Kraft eines neuen Lebens. (Spieker [5], S. 351 f.)

Abend
 
Wer {aber} unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allen Gütern. Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.
Gal 6, 6-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
In Gottes Haushalt stehn Saat und Ernte zueinander in unlöslicher Beziehung - du kannst nur ernten, was du gesät hast. Bedenke auch, daß die Ernte ein Vielfaches bringen soll von der Aussaat! »Auf das Fleisch säen«: so handeln, wie es der Fleischesnatur entspricht, nämlich geizig, selbstsüchtig, hartherzig; daraus folgt unweigerlich Gottes unbarmherziges Gericht. »Auf den Geist säen«: Gutes tun voll Vertrauen und Liebe, im Gehorsam gegen Christi Gebot; aus socher Aussaat des Segens erwächst Frucht für die Ewigkeit. (Spieker [5], S. )221

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-06-30
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