Freitag

22. September 2017

 

14. SONNTAG NACH TRINITATIS
Der dankbare Samariter

 

Predigttext

 

1. Mose 28, 10-19a (III. Reihe)
1. Mose 28, 10-19a (19b-22) (Rev. III)

Wochenspruch

 

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat

Wochenlied

 

Von Gott will ich nicht lassen (EG 365)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Da Judas nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird Gott ihn auch verherrlichen in sich und wird ihn bald verherrlichen. Ihr Kinder, ich bin noch eine kleine Weile bei euch. Ihr werdet mich suchen. Und wie ich zu den Juden sagte, sage ich jetzt auch zu euch: Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen. Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Joh 13, 31-35 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Jesus wird verherrlicht durch Seine Passion, und durch Seine Verherrrlichung wird Er den Seinen entrückt. Aber Er pflanzt durch Sein Vorbild das lebendige Opfergesetz der Liebe in unsre Herzen, in seiner Erfüllung bleiben wir unserm verherrlichten Herrn nahe. (Spieker [5], S. 106)
 
Abend
 
Die Frucht {aber} des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz. Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.
Gal 5, 22-26 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Zwei Lebensstufen; die eine führt von den geschlechtlichen Sünden bis hin zum Sinnengenuß bei üppigen Gastmählern [vgl. Verse 16-21]; die andere von der Liebe, der Gottesminne beim heiligen Mahl, bis hin zur Beherrrschung und Läuterung jenes geschechtlich-bluthaften Lebens. Ob du vor der Stufenleiter des Lasters bewahrt und auf die neue Lebensstufe göttlicher Kräfte hinaufgehoben wirst, hängt davon ab, ob du deine niedere Natur Christo aufzuopfern bereit bist, »Hilf, daß wir kreuzigen durch Dein Kreuz Fleisch und Welt.« (Spieker [5], S. 247)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-06-30
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