Samstag

24. September 2016

 

17. SONNTAG NACH TRINITATIS
Sieghafter Glaube

 

Predigttext

 

Röm 10, 9-17 (18) (II. Reihe)
Gal 3, 26-29 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat

Wochenlied

 

Such, wer da will, ein ander Ziel (EG 346)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Abend

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe. Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein. Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See. Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst! und schrien vor Furcht. Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht! Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und sie traten in das Boot, und der Wind legte sich. Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!
Matth 14, 22-33 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wo die Glaubenskraft des Jüngers nicht ausreicht, da reicht der Herr dem Versinkenden die Hand und eintreißt ihn der Tiefe. "Ich habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre". Der Glaubende weiß, daß in jedem Augenblick neben ihm die Tiefe des Todes gähnt, aber er weiß auch, daß allein die Hand seines Herrn ihn hält, daß er nicht versinke. (Spieker [5], S. 144)

Wochenspruch
 
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat
1. Joh 5, 4 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Lebendiger Gehorsam, lebendige Gottesliebe soll mit Geboten und Ordnungen zusammenpassen? Es soll leicht sein, die Gesetze Gottes zu halten? Wieso aber gibt es dann in der Welt so viel Widerstand gegen seine Weisungen? Warum ist die Welt so, wie sie ist? Was rebelliert da in uns - in mir - gegen SEINEN Willen, gegen SEINE Ordnungen, gegen die Liebe? Fragen, die in der Gemeinde des Johannes gestellt worden sein müssen - Fragen, die auch in mir aufbrechen.
Herr, zeige mir, zeige uns, daß Du die Welt überwunden hast. Laß uns spüren, daß uns das Vertrauen auf Dich Kraft gibt, Kraft für ein Leben in Deinem Gebot, Kraft zur furchlosen Liebe.
© Heinz Grosch
 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-07-26
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