Montag

25. September 2017

 

15. SONNTAG NACH TRINITATIS
Irdische Güter

 

Predigttext

 

1, Mose 2, 3b-9 (10-14) 15 (III. Reihe)
1. Petr 5, 5b-11 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch

Wochenlied

 

Auf meinen lieben Gott (EG 345)
Wer nur den lieben Gott läßt walten (EG 369)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Weiter, Brüder und Schwestern: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht! Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein. Ich bin aber hocherfreut in dem Herrn, dass ihr wieder eifrig geworden seid, für mich zu sorgen; ihr wart zwar immer darauf bedacht, aber die Zeit hat's nicht zugelassen. Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie's mir auch geht. Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. Doch ihr habt wohl daran getan, dass ihr meine Bedrängnis geteilt habt.
Phil 4, 8-14 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abend
 
{Und er} Jesus sprach zu ihnen: Wer unter euch hat einen Freund und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann, und der drinnen würde antworten und sprechen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben. Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seines unverschämten Drängens aufstehen und ihm geben, so viel er bedarf. Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater um einen Fisch, und der gibt ihm statt des Fisches eine Schlange? Oder gibt ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!
Luk 11, 5-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Jesus lehrt uns so beten, daß unser Bitten im Einklang steht mit Gottes Reich und Willen, daß wir unser Leben aus Seiner Hand nehmen, daß keine Kluft der Sünde und Schuld uns mehr von Ihm trennen kann. - Zugleich lehrt uns Jesus die Feinde unsers Betens, nämlich Trägheit, Traurigkeit und Verzagtheit der Seele zu überwinden, und weckt uns ein fröhliches und getrostes Vertrauen zum himmlischen Vater. (Spieker [5], S. 155)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-08-25
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