Dienstag

27. September 2016

 

18. SONNTAG NACH TRINITATIS
Das vornehmste Gebot

 

Predigttext

 

Röm 14, 17-19 (II. Reihe)
Jak 2, 1-3 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe

Wochenlied

 

Herzlich lieb hab ich dich, o Herr (EG 397)
In Gottes Namen fang ich an (EG 494)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Abend Alternative Lesung
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Paulus, ein Apostel Christi Jesu nach dem Befehl Gottes, unseres Heilands, und Christi Jesu, der unsre Hoffnung ist, an Timotheus, meinen rechten Sohn im Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und unserm Herrn Christus Jesus! Du weißt, wie ich dich ermahnt habe, in Ephesus zu bleiben, als ich nach Mazedonien zog, und einigen zu gebieten, daß sie nicht anders lehren, auch nicht achthaben auf die Fabeln und Geschlechtsregister, die kein Ende haben und eher Fragen aufbringen, als daß sie dem Ratschluß Gottes im Glauben dienen. Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben. Davon sind einige abgeirrt und haben sich hingewandt zu unnützem Geschwätz, wollen die Schrift meistern und verstehen selber nicht, was sie sagen oder was sie so fest behaupten. Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht,
[weil er weiß, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern, den Unzüchtigen, den Knabenschändern, den Menschenhändlern, den Lügnern, den Meineidigen und wenn noch etwas anderes der heilsamen Lehre zuwider ist, nach dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut ist.]
1. Tim 1, 1-8 (9-11) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abend
 
Liebes Kind, laß den Armen nicht Not leiden, und sei nicht hart gegen den Bedürftigen. Verachte den Hungrigen nicht, und betrübe den Menschen nicht in seiner Armut. Einem betrübten Herzen füge nicht noch mehr Leid zu, und laß den Notleidenden auf deine Gabe nicht warten. Die Bitte des Elenden schlage nicht ab, und wende dein Angesicht nicht weg von dem Armen. Wende deine Augen nicht weg von dem Bittenden, und gib ihm keinen Anlaß, dir zu fluchen. Denn der ihn gemacht hat, erhört sein Gebet, wenn er mit bitterem Herzen dich verflucht. Mach dich nicht unbeliebt in der Gemeinde, und vor einem Großen beuge dein Haupt. Höre den Armen an, und antworte ihm freundlich auf seinen Gruß. Rette den, dem Gewalt geschieht, vor dem, der ihm Unrecht antut; und sei unerschrocken, wenn du ein Urteil sprechen sollst. Sei zu den Waisen wie ein Vater, und tritt für ihre Mutter ein, als wärst du ihr Mann, dann wird der Höchste dich Sohn nennen, und er wird dich lieber haben, als dich deine Mutter hat.
Sir 4, 1-11 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wir werden mit unsern Worten und Taten vor Den gestellt, der ein Vater der Waisen und ein Richter der Witwen ist, der von uns Rechenschaft fordert über alles, was wir Christi geringsten Brüdern getan und nicht getan haben. (Spieker [5], S. 246)
 
Abend Alternative Lesung
 
Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten; du sollst nicht einem Schuldigen Beistand leisten und kein falscher Zeuge sein. Du sollst der Menge nicht auf dem Weg zum Bösen folgen und nicht so antworten vor Gericht, daß du der Menge nachgibst und vom Rechten abweichst. Du sollst den Geringen nicht begünstigen in seiner Sache. Wenn du dem Rind oder Esel deines Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zuführen. Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last liegen siehst, so laß ihn ja nicht im Stich, sondern hilf mit ihm zusammen dem Tiere auf. Du sollst das Recht deines Armen nicht beugen in seiner Sache. Halte dich ferne von einer Sache, bei der Lüge im Spiel ist. Den Unschuldigen und den, der im Recht ist, sollst du nicht töten; denn ich lasse den Schuldigen nicht Recht haben. Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache derer, die im Recht sind. Die Fremdlinge sollt ihr nicht unterdrücken; denn ihr wisset um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in ägyptenland gewesen seid.
2. Mose 23, 1-9 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-08-22
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