Donnerstag

28. September 2017

 

15. SONNTAG NACH TRINITATIS
Irdische Güter

 

Predigttext

 

1, Mose 2, 3b-9 (10-14) 15 (III. Reihe)
1. Petr 5, 5b-11 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch

Wochenlied

 

Auf meinen lieben Gott (EG 345)
Wer nur den lieben Gott läßt walten (EG 369)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Vorabend Michaelis

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
P. Jordan Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf. Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihnen zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll! Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.
Luk 10, 38-42 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Martha ist in Gefahr, daß sie des Segens einer einmaligen Gottesstunde verlustig geht. Deshalb mahnt sie der Herr zur Einfachheit in der äußeren Fürsorge, damit ihre Seele Raum gewinne für das Eine und Entscheidende ihres Lebens. - Der Herr ist auch in die Mühe und Plage der Gebundenen eingekehrt, damit sie zu Seinen Füßen sitzen und Seiner Rede zuhören. (Spieker [5], S. 79)

Wochenspruch
 
Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch
Ps 103,2 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Was ist alles umschlossen von diesem ganz umfassenden Wort: »Alle eure Sorge«! Sorge um Nahrung und Wohnung, um Gesundheit und Leben; Sorge um das Gedeihen der Kinder und um den äußeren und inneren Weg all der Menschen, die wir lieb haben; Sorge nicht zuletzt auch um unsere eigene Seele und ihr Heil. Alle diese Sorge hat Gott auf uns gelegt, und wir können sie nicht abschütteln, wegwerfen, als ob uns das alles nichts anginge. Aber wir dürfen sie »auf Gott werfen«, dürfen sie dort ablegen und liegen lassen, wo sie lagen, ehe sie in unser Herz kamen. Wenn dies alles mit eingeschlossen ist in eine unendliche Liebe, die alles zum rechten Ziel führen will, wenn Er wirklich im Kleinen wie im Großen für uns sorgt, dann dürfen wir unsere Sorgen wirklich ablegen und »nicht sorgen«!
(Spieker [5], S. 250 f.)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-08-25
top

Impressum
Haftungsausschluss