Mittwoch

28. September 2016

 

18. SONNTAG NACH TRINITATIS
Das vornehmste Gebot

 

Predigttext

 

Röm 14, 17-19 (II. Reihe)
Jak 2, 1-3 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe

Wochenlied

 

Herzlich lieb hab ich dich, o Herr (EG 397)
In Gottes Namen fang ich an (EG 494)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Vorabend Michaelis

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, daß ihr die Liebe nicht aufweckt und nicht stört, bis es ihr selbst gefällt. Wer ist sie, die heraufsteigt von der Wüste und lehnt sich auf ihren Freund? Unter dem Apfelbaum weckte ich dich, wo deine Mutter mit dir in Wehen kam, wo in Wehen kam, die dich gebar. Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN, so daß auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. Wenn einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte, so könnte das alles nicht genügen.
Hohel 8, 4-7 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wochenspruch

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe 1.Joh 4, 21 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wir sollen nicht nach selbsterwählten Grundsätzen leben, sondern nach einem Gebot, das wir »haben«, und zwar von Ihm selber haben. Dieses Gebot weist uns darauf hin, daß Gottes- und Bruderliebe unzertrennlich zusammengehören; und dieses Gebot meint nicht eine »allgemeine Menschenliebe«, sondern den Dienst an dem »Bruder«, an dem, der uns als Nächster gesetzt ist und an unserem nächsten Lebenskreis. In dieser Bruderliebe bewährt sich die Liebe zu Gott.
(Spieker [5], S. 263 f.)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-08-22
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