Donnerstag

8. September 2016

 

15. SONNTAG NACH TRINITATIS
Irdische Güter

 

Predigttext

 

1. Petr 5, 5c-11 (II. Reihe)
Mt 6, 25-34 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch

Wochenlied

 

Auf meinen lieben Gott (EG 345)
Wer nur den lieben Gott läßt walten (EG 369)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
P. JordanAls sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf. Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, daß mich meine Schwester läßt allein dienen? Sage ihr doch, daß sie mir helfen soll! Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.
Luk 10, 38-42 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Martha ist in Gefahr, daß sie des Segens einer einmaligen Gottesstunde verlustig geht. Deshalb mahnt sie der Herr zur Einfachheit in der äußeren Fürsorge, damit ihre Seele Raum gewinne für das Eine und Entscheidende ihres Lebens. - Der Herr ist auch in die Mühe und Plage der Gebundenen eingekehrt, damit sie zu Seinen Füßen sitzen und Seiner Rede zuhören. (Spieker [5], S. 79)

Abend
 
Inzwischen mahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iß! Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wißt. Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder, denn sie sind reif zur Ernte. Wer erntet, empfängt schon seinen Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet. Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. Ich habe euch gesandt, zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und euch ist ihre Arbeit zugute gekommen.
Joh 4, 31-38 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Für Christus wird die irdische Arbeit gewandelt und von ihrem Fluch erlöst. Sie wird Ihm zur Speise, welche Ihn auch leiblich nährt und stärkt. So wird Er frei von der Sorge um die Nahrung und um den Erfolg Seiner Arbeitsmühe und schaut gläubig als Frucht Seiner Sämannsarbeit die künftige Ernte. (Spieker [5], S. 254)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-07-26
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