Freitag

9. September 2016

 

15. SONNTAG NACH TRINITATIS
Irdische Güter

 

Predigttext

 

1. Petr 5, 5c-11 (II. Reihe)
Mt 6, 25-34 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch

Wochenlied

 

Auf meinen lieben Gott (EG 345)
Wer nur den lieben Gott läßt walten (EG 369)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr da je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals. Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Geldbeutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche, und wer's nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert. Denn ich sage euch: Es muß das an mir vollendet werden, was geschrieben steht: »Er ist zu den Übeltätern gerechnet worden.« Denn was von mir geschrieben ist, das wird vollendet. Sie sprachen aber: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug.
Luk 22, 35-38 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Herr sieht Kampf- und Sichtungszeiten für die Jünger, für die Kirche voraus; dafür gilt es gerüstet zu sein. Das Wort vom Schwert meint jene geistliche Zurüstung, wie sie durch Fasten und Beten geschieht. (Spieker [5], S. 295)

Abend
 
Nur soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen, wie Gott einen jeden berufen hat. Und so ordne ich es an in allen Gemeinden. Ist jemand als Beschnittener berufen, der bleibe bei der Beschneidung. Ist jemand als Unbeschnittener berufen, der lasse sich nicht beschneiden. Beschnitten sein ist nichts, und unbeschnitten sein ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten. Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so nutze es um so lieber. Denn wer als Knecht berufen ist in dem Herrn, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen, wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. Liebe Brüder, ein jeder bleibe vor Gott, worin er berufen ist.
1.Kor 7, 17-24 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Dies Wort des Apostels ist ursprünglich an die christlichen Sklaven gerichtet, deren äußerer Stand als eine von Gott auferlegte Schranke erscheint, die nicht willkürlich zu beseitigen ist. Innerhalb der christlichen Gemeinde aber wird diese Schranke unwirksam, ja unsichtbar, sofern Christus der Herr ist, der auch dem Sklaven die wahre Freiheit verleiht und der den Freigeborenen zu einem dienstbaren Knechte macht. (Spieker [5], S. 253)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-07-26
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